6 Monate Rückenschmerzen – eine Analyse

Seit circa 6 Monaten schlage ich mich nun mit Beschwerden herum. Da die Symptome anfangs alle nicht so richtig klar waren und für mich trivial und zusammenhangslos schienen, habe ich mich zugegebenermaßen durchaus selbst verrückt gemacht. Darüber hinaus sorgten einige Fehldiagnosen diverser Ärzte natürlich auch ihrerseits für Verwirrung und Angst zur weiteren Verfolgung meiner Krankheitsbilder.

In den letzten Wochen allerdings wird immer klarer, was mir eigentlich fehlt und der Grund dafür scheint simpel. Nachdem ich bemerkt habe, dass Symptome wie eine erschwerte Atmung und Schwindel deutlich zunehmen, so bald ich unter stärkeren Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule klagte, habe ich das Experiment gewagt und mich vereinzelt chiropraktisch behandeln lassen. Nachdem die Blockade gelöst wurde, nahmen erst die Schmerzen ab und die Atmung wurde einfacher. Selbst Autofahren war mir wieder ohne Schwindelattacken möglich. Leider hält dieser Zustand nicht lange an. Schon nach ein paar Tagen verfällt mein Nacken wieder in den typischen, ziehend-stechenden Schmerz. Als Resultat daraus, leide ich unter zunehmenden Panik Attacken, Übelkeit und innerer Unruhe. Ändert sich dieser Zustand nicht, schleicht sich schon nach wenigen Stunden eine so starke Einschränkung ein, dass ich kaum noch aktiv am Leben teilhaben kann.

Allerdings gibt mir die Investigation des Problemes durchaus Hoffnung. Anfang des nächsten Monats habe ich endlich einen Termin für ein MRT bekommen, welches hoffentlich Aufschluss auf tiefere Beweggründe meiner Wirbelblockaden geben wird. Ich hoffe derzeit einfach nur, dass egal welcher Heilprozess bei meinem Problem angegangen wird, dieser von Erfolg sein wird, denn ein Leben mit diesen Horror Beschwerden macht nicht nur keinen Spaß, es ist sogar richtig scheiße.

Internetwerbung: Das Internet als Ökosystem oder: Warum Ad-Blocker böse sind

Öfters werde ich gefragt, warum ich denn in einer Zeit, in der das Internet für den ein oder anderen mit Werbung überflutet zu sein scheint, nur selten einen Werbeblocker nutze. Manch einer unterstellte mir nach meiner Antwort auf diese Frage, dass meine Meinung dazu doch sehr radikal sei und fernab der Realität stünde. Doch warum genau ich antworte, wie ich antworte, versuche ich in diesem Beitrag einmal genauer zu erklären.

Für den Grundsatz “Leistung mus bezahlt werden”, muss man nicht unbedingt BWL studiert haben. Jeder, der Arbeit in irgend etwas investiert, tut dies weil er sich dabei erhofft, dass sich der Fleiß irgendwann auszahlt. Ob diese Gegenleistung nun durch Geld, Gegenstände oder Gefühle realisiert wird, ist dabei erst einmal nebensächlich. Im Internet hingegen, hat ein Großteil der Investition von Arbeit den Zweck, irgendwann mal mit seinem Zeug Geld zu verdienen, oder zumindest angemessen entlohnt zu werden.

Jegliche Erstellung von Content nimmt Zeit in Anspruch. Zeit die beispielsweise einem Blogger nicht direkt bezahlt wird. Der normale Blogger schreibt nicht für einen Chef, der einem am Ende des Monats je nach Arbeitsaufwand einen Scheck ausstellt – der normale Blogger schreibt seinen Content über Dinge zusammen, die ihn interessieren und die er für sinnvoll erachtet, redaktionell noch einmal mit seiner Sichtweise aufgearbeitet zu werden. In den vergangenen Jahren ist das Bloggen salonfähig geworden. Das absichtlicherweise unprofessionelle Schreiben und kostenfreie Veröffentlichen von Beiträgen im Internet wird dabei nicht mehr nur von Privatpersonen, sondern von Agenturen und sogar Konzernen aufgegriffen und sehr erfolgreich betrieben. Bei letzteren ist ebenfalls klar, wie der Content bezahlt wird, jedoch nicht beim kleinen Mann, der unbedarft ein paar Texte zur freien Verfügung und Meinungsbildung veröffentlicht. Wie also bekommt dieser kleine Blogger, den Lohn den er verdient?

Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten.

1. Social Payments: Ganz offen können Leser eines Blogs Zahlungen an den Contentersteller durchführen. Hierbei ist der Betrag, den der Leser zahlen will frei auswählbar und kann von wenigen Cents bis hin zu hunderten Euros führen. Erfahrungen haben aber gezeigt, dass ein solches Zahlungsmodell für Blogger in Deuschland wenig lukrativ sind.

2. Werbung im herkömmlichen Sinne: Banner und Links. Das waren für Jahrzehnte die bevorzugte Werbemethoden für Websites. Firmen haben hunderte bis tausende Euros für das Einbinden der Werbegrafiken auf Websites bezahlt und sich somit das Image eines modernen Unternehmens erkauft.

3. Direktvermarktung, Sponsoren etc: Manchmal wollen Konzerne einfach den Content des Bloggers unterstützen, sei es um weitere Artikel dieser Art zu “erkaufen” oder um einfach die bis dato kostenfreie Werbung des Artikels für die Firma sozial zu entlohnen.

Für welchen Fall sich der Blogger hier entscheidet ist sehr wichtig. Übertreibt er es mit Paid Content, bei dem man von Grund auf merkt, welcher Natur dieser entspricht, spielt der Autor mit seiner Glaubwürdigkeit. Das übertriebene Einsetzen von Werbebannern auf der Website ist nicht nur nervig für den Leser, unter Umständen macht dies auch auf technischer Seite Probleme. Langsame Websites sind hier Alltagsgeschäft.

Entscheidet sich der Blogbetreiber allerdings nun unaufdringliche Werbung einzublenden, die sich dezent in das Design der Website einbindet, kann er unter Umständen Pech haben und leer ausgehen. Heutzutage nutzt nämlich ein Großteil der Internetsurfer einen Werbeblocker. Dieser filtern auf Grund von Metadaten sämtliche Werbung von größeren Publishing Unternehmen bequem heraus, sodass sich die Möglichkeit zur Einnahme weniger Cents pro Einblendung überhaupt nicht ergibt. Der Leser kommt vermutlich per Googlesuche auf dem Blog an, konsumiert den Content und verabschiedet sich dann wieder, ohne auch ein Quäntchen an Gegenleistung da zu lassen. Überspitzt ist der Leser also eben in den Supermarkt maschiert, hat dort ein Brötchen gegessen und ist ohne an der Kasse zu zahlen wieder aus dem Laden geschlichen.

Blogs haben keine Kasse, an der man Geld gegen Content tauscht. Und das ist auch gut so. Allerdings bedeutet dies nicht, dass Blogautoren für umsonst arbeiten sollten. Gönnt euren Lieblingsblogs den ein oder anderen Cent. Es wird ihnen gut tun. Sie werden euch vielleicht noch Jahre mit interessantem Content mit persönlichen Sichtweisen versorgen.

Ohanami.de: Projektübersicht, Stand und Roadmap – oder: BOOM WE’RE EXPLODING!

Nun ist der erste Monat bereits rum. Mehr als 30 Tage ist Ohanami.de jetzt schon online. Zeit ein erstes Resümee zu ziehen.

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Vorab möchte ich mich einmal bei allen bedanken, die Ohanami in den Kindheitstagen so super unterstützt haben. Hierbei fällt der Dank gegenüber den super Kollegen von b7Klan nicht geringer aus, als der den wir unseren Facebook Fans schulden. Ohne euch wäre das alles so erstmal nicht möglich gewesen.

Apropos Facebook Fans. Ich zeige euch hier einmal einen Insight Bericht, der es in sich hat und besonders gut darstellt, auf was wir hier bei Ohanami besonders stolz sind.

Clipboard02Man sagt zwar, ein Bild sage mehr als 1000 Worte, dennoch sei hier eins festgestellt: Seitdem wir unseren interessanten Content veröffentlichen, explodiert unsere Facebook Like-Seite. An dieser Stelle noch einmal ein ganz dickes Dankeschön, ein riesiges domo arigatou an euch da draußen!

Natürlich muss man an dieser Stelle aber auch erwähnen, dass wir uns auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen werden. Wir werden auch in Zukunft, alles geben, dass wir interessanten, relevanten und vor allem hochwertigen Content für euch bieten können.

Veränderungen wird es auch einige geben. Wir arbeiten derzeit an einem neuen Frontend-Design, welches die ganze Ohanami Experience deutlich slicker und cleaner machen soll. Dieses Interface ist auch nicht mehr weit davon entfernt, euch zu erreichen. Ihr könnt es also bald ausprobieren!

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Darüber hinaus haben wir bereits, gleich drei Models gecastet, mit denen wir in naher Zukunft unser erstes Promoshooting machen werden. Resultat daraus, wird ein Din-A3 Poster sein, welches demnächst in Partnershops und vielleicht bei dem ein oder anderen Fan im Zimmer hängen wird. Man darf gespannt sein!

Bei all diesen Punkten appellieren wir schließlich noch an euch. Hört nicht auf Ohanami bei euren Freunden bekannt zu machen. Seid unermüdlich. Lasst uns gemeinsam die Asian Music Szene verändern, verbessern und vergrößern. Lasst uns gemeinsam rocken und Spaß haben! Macht tolle Momente mit unseren Fotografen zu einer unvergesslichen Erinnerung, die ihr immer mit euch führen könnt!

Meine Damen und Herren, dies ist unsere Zeit. Jetzt schreiben wir gemeinsam unsere eigene Geschichte.

Ihr rockt!

 

 

 

Gesundheitliche Probleme und der Lauf von Arzt zu Arzt

Bereits seit 2 Monaten habe ich massive Probleme mit meiner Gesundheit zu begklagen. Zu Anfangs äußerten sich die Probleme mit einer massiven Erkältung, die nach Rücksprache mit meinem Hausarzt ohne medikamentöse Behandlung auskurieren sollte. Nach etwa 4 Wochen musste ich mich dann erneut einer Erkrankung geschlagen geben. Massive Rücken- und Brustschmerzen ließen mich auf eine Lungenentzündung tippen, was allerdings ärztlich ausgeschlossen wurde.

Seit diesem Moment an klage ich allerdings über regelmäßige Atemnot. Diese Momente nehmen immer mehr zu und kommen mittlerweile täglich vor. Mit diesem Symptom war ich dann letzte Woche erneut bei einem Arzt. Da sich mir der Gedanke bot, dass sich mein üblicher Hausarzt festgefahren hatte, entschied ich mich, einen anderen aufzusuchen. Dieser erstellte dann ein großes Blutbild, ein EKG, hörte meine Lunge ab und kam schließlich zur Diagnose, dass mir nichts fehlt und ich vollkommen gesund sei. Dennoch verschrieb er mir einen Inhalator, den ich täglich zur Erweiterung meiner Bronchien nutzen sollte und Salbutamol, ein Notfall Spray, für Asthmatiker.

Was Anfangs mit einer recht unregelmäßigen, leichten Atemnot begann,ist mittlerweile allerdings zu einem echten Problem geworden, welches mich in meinem Alltag massiv einschränkt. Da dieser Zustand nicht nur unter Anstrengung, sondern auch in Ruhe auftritt, macht mir das Ganze stark zu schaffen.

Nächste Woche Dienstag habe ich einen Termin beim Lungenfacharzt. Ich hoffe, dass dieser endlich eine Diagnose stellen kann, die für mich akzeptabel und vor allem behandelbar ist.

Ohanami.de – Wie wir die Visual Kei Szene in Deutschland verändern werden

Seit geraumer Zeit verbringe ich viel Zeit mit Freunden, die sich in der Visual Kei Szene in Deutschland engagieren. Sei es auf Szene-Treffs oder entsprechenden J-Rock Konzerten – in den meisten Fällen ist mindestens eine Kamera dabei, mit der die besonderen Augenblicke festgehalten werden.

Zur Veröffentlichung dieser Fotos wurden bisher die üblichen Portale benutzt. Da sind unter anderem Animexx, als größter Anime und Manga Webauftritt Deutschlands und natürlich Virtualnights – eine der größten Websites für Partyfotos. Natürlich sind da auch noch viele weitere Konzert-Review Seiten zu erwähnen, aber das sind soviele, dass ich mir und euch das jetzt erspare.

Es stellte sich allerdings nun ein Problem vor die Fotografen der Visual Kei Events. So wurden Anhänger der Szene auf verschiedenen Portalen hart angegangen und beleidigt. Da verging einem schnell der Spaß daran, sich Bilder anzusehen.

Mit Ohanami.de gründen wir nun ein neues Portal für alle Fans der asiatischen Musikkultur und bieten euch eine neue Plattform zum Austauschen. Bei uns werden Bilder der größeren Events veröffentlicht. Ihr könnt diese mit eurem Facebook, Twitter, Tumblr, Google+ (…) Account teilen, kommentieren oder sogar eure Freunde markieren.

Fotografen können bei uns ihre Fotos einreichen. Diese behalten natürlich sämtliche Rechte an den Bildern. Allein das Nutzungsrecht wird uns übertragen. Es besteht also kein Risiko, dass Facebook mit den Fotos Werbung macht und Geld verdient.

Derzeit wird noch fleißig an der Website gearbeitet. Ich sehe derzeit rund 10000 Fotos aus den letzten 4 Jahren Visual Kei durch. Diese werden teilweise remastered und in Gallerien geladen, damit ihr zum Launch von Ohanami.de bereits viele Bilder anschauen und verlinken könnt. Der Launch soll planmäßig  am 29. November stattfinden.

 

Musiktipp: Zeds Dead & Greta Svabo Bech – Shut Up & Sing V2.0

Serverumzug

Wie ihr vielleicht bereits mitbekommen habt, habe ich vor gar nicht allzulanger Zeit, mit meinem Arbeitskollegen Miro zusammen, einen eigenen HP Proliant Rackserver gekauft, um diesen unter einem Housing Vertrag bei meinem Arbeitgeber in Betrieb zu nehmen.

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Da die Karre relativ mächtig ist und mit 24GB Hauptspeicher so einiges drauf hat, haben wir als Betriebssystem hier ein Proxmox gewählt, mit dem wir derzeit bis zu 16 virtuelle Hosts zur Verfügung stellen können. Unter anderem ist die Kiste so leistungsstark, dass sie genügend Horsepower, auch für meine eigenen Projekte bietet.

So kam dann der nächste logische Schritt: Und zwar habe ich zum nächstmöglichen Termin mein Hosting für Nakaori.net gekündigt. Der Blog inklusive aller irgendwann mal aktiv gewesener Projekte, wurde nun auf die eigene Hardware umgezogen.

Ankündigungen von Wartungsarbeiten, muss ich übrigens an dieser Stelle nicht machen. Dank rsync und ein bisschen DNS Magic, war der ganze Umzug mitsamt mysql Datenbanken nämlich innerhalb einer Viertelstunde erledigt. Ausfälle solltet ihr nicht bemerkt haben.

 

Überfall lohnt sich!

Wenn ihr mal etwas in Geldnöte geratet oder vielleicht auch nur ein neues Handy braucht – warum geht ihr nicht einfach auf die Straße, wartet so lange bis ein leichtes Opfer mit dem gewünschten Gegenstand an euch vorbei läuft, und nehmt euch dann einfach, was ihr begehrt? Womöglich hat euer Opfer sein Schmuckstück auch noch so gut behandelt, dass es einem Neugerät in keinster Weise nachstehen wird. Die Aufklärungsrate bei Raubüberfällen ist so verschwindend gering, dass ihr nicht einmal etwas zu befürchten hättet. Lauft einfach schnell genug weg und ihr habt ein schmuckes neues Handy, mit kalkulierbarem Risiko.

Wie komme ich auf diesen Ratschlag? Ganz einfach: Ich bin am Mittwoch Abend selbst Opfer eines Raubüberfalles geworden. Zwei Jugendliche im Alter von schätzungsweise 18-24 Jahre, haben mich in Hagener Bahnhofsnähe brutal zu Boden gerissen und dann mein Smartphone entwendet. Der Vorfall landete innerhalb weniger Minuten bei der Polizei, die auch recht schnell vor Ort war und mit mir nach den Tätern suchte. Natürlich waren diese nicht auffindbar. Auf Grund fortschreitender Ghettoisierung der Hagener Innenstadt, deckten mafiöse Verbindungsstrukturen natürlich auch bei Befragung der noch zahlreich anwesenden Passanten, die Täter, die natürlich bereits über alle Berge waren.

Ich bleibe jetzt natürlich auf meinen Verletzungen und einem geklauten 400 Euro Smartphone sitzen und kann sehen wo ich bleibe. Trotz allen Engagements, werden die beiden sicherlich nicht gefunden und können sich freuen.

Zum Tathergang:

Am Mittwoch, dem 17.07.2013 haben mich 2 Jugendliche im Alter von ca 18-24 Jahre um 20:36 in Hagen, auf der Wittekindstraße in Höhe des türkischen Jugendzentrums angesprochen und nach der Uhrzeit gefragt. Bereitwillig überprüfte ich die Uhrzeit und teilte dem einen Jugendlichen (Beschreibung im Anschluss) mit. Ich schlug dann meinen Weg auf die Vinckestraße ein und bemerkte kurz vor dem Dreieckspielplatz wie sich ein Schatten rasch näherte. Als ich mich umdrehen wollte, hatte der Jugendliche mich bereits mit einem Unterarmwürger in seine Gewalt gebracht und riss mich brutal zu Boden. Er würgte mich, so dass ich keine Luft mehr bekam und blockierte mich, in dem er sein Knie auf meinen Rücken stemmte. Während der Tat, rief ich nach Hilfe, woraufhin der Täter seine Hand auf meinen Mund drückte. Lauthals schrieh er  ”sein Handy, nimm sein Handy” und wies seinen Komplizen dazu an, mein drei Monate altes LG Nexus 4 zu stehlen. . Als dieser es mir aus der linken Hand gerissen hat, ließ man von mir ab und floh die Vinckestraße in Richtung Bergischen Ring. Die beiden bogen nach rechts auf die Wittekindstraße Richtung Bahnhof ein. Hierauf verliert sich die Spur. Völlig perplex rannte ich zum Haus meiner Großeltern, von wo ich die Polizei informierte, die auch innerhalb weniger Minuten da war und die Details aufnahm.

Beschreibung der Täter

Da ich direkten Kontakt nur zu einem der beiden hatte, kann ich nur eine Beschreibung dieses Täters abgeben.

Der Täter war ein Jugendlicher im Alter von schätzungsweise 18-24 Jahre. Er war ca. 165-170cm groß und südländischer Abstammung. Er hatte sonnengebräunte Hautfarbe und kurze, schwarze, leicht wellige Haare. Augenfarbe dunkel. In der Tatnacht trug er ein bordeaurotes T-Shirt, vermutlich ein Fußballtrikot. Er sproch Deutsch mit Akzent (rollendes R…).

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Den anderen habe ich leider nicht registriert.

Beute

Bei dem erbeuteten Smartphone handelt es sich um LG Nexus 4. Dieses befand sich in einwandfreiem Zustand und wurde mit abgebildetem Hardcover betrieben.

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Auf dem Telefon befand sich eine modifizerte Version von Android (ParanoidAndroid) und ein modifizierter Kernel (Franco Kernel Nightly Build). Das Wallpaper zeigte zum Tatzeitpunkt Rainbow Dash (My Little Pony).

Verletzungen

Während der Tat fügten die Täter mir zahlreiche Verletzungen am ganzen Körper zu. Darunter Schürfwunden an den Ellbogen (Foto) und Würgemale am Hals.

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Belohnung für aufklärende Hinweise

Falls Sie in der Tatnacht etwas mitbekommen haben (evtl aus dem Fenster sahen, als ich nach Hilfe rief), bitte melden Sie sich bei mir per E-Mail, oder direkt bei der Polizei Hagen. Für einen Hinweis, der zur Erfassung der Täter führt, biete ich eine Belohnung von 100 Euro.

Liebe RTL-Investigativjournalisten,

Sehr geehrtes RTL Journalistenteam,

mit großer Freude habe ich ihren Beitrag zum Thema Brutalität in China, betreffend des Bereitstellens von Delikatess-Hundefleisch auf dem chinesischen Markt gelesen. Selten habe ich mich von einem eurer Berichte, persönlich so angegriffen gefühlt und möchte meine Sichtweise zum Thema äußern.

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Den Großteil meines Lebens ernähre ich mich fleischlos. Meine Gründe dafür  habe ich für mich klar definiert. Sie sind haltbar, ergeben einen Sinn und vor allem, sind sie für mich, Grund genug, dass ich dieses Leben als Vegetarier bevorzuge. Ich bin nun 26 Jahre alt, Sohn einer mittelständischen Familie, mein Vater ist Chinese, meine Mutter Deutsche. Da mein Vater in meinen jüngsten Jahren, ein China-Restaurant führte, erhielt ich einen groben Eindruck von der chinesischen Küche. Für ihn war es normal, Spezialitäten wie Ente oder Kuriositäten wie gegarte Hühnerfüße zu bestellen. Hund war allerdings nie ein Thema – es “fressen” also entgegen Ihrer Facebook Kommentare, nicht alle “Schlitzaugen alles”.

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Was mich an ihrem Artikel so erzürnt, ist die Tatsache, dass dieser auf perfide Art und Weise versucht, die bereits sehr fortgeschritten, verblödete Kundschaft ihres Hartz 4 Senders zu manipulieren. RTL versucht an vielen Stellen zu beeinflussen, selten allerdings so offenkundig und beleidigend.

Bildschirmfoto - 06.07.2013 - 12:11:58Während viele Kommentare ihrer regelmäßigen Seherschaft, zwar noch Distanz wahren und das Thema rational begutachten, ist es ein Großteil eurer Kunden, die hier verallgemeinern. Sie schreiben regelrechte Hass-Tiraden gegenüber asiatischer Kulturen, unter Ihr Foto. An dieser Stelle ist ein solcher Artikel auf Ihrer Seite nicht mehr tragbar und es muss eine logische Konsequenz sein, dass RTL sich hierfür entschuldigt und den Beitrag umgehend entfernt oder richtigstellt.

In einer Welt, in der Deutsche Bürger blind und uninformiert, Meinungen aus Bild Zeitung und RTL Nachrichten beziehen, darf es nicht zum Usus werden, dass man solch manipulative Beiträge veröffentlicht und künstlich einen Shitstorm erzeugt, der auch für Menschen hierzulande, zu einer gefährlichen Angelegenheit führt. Ich erinnere hierbei an den Fall von unserem totgeprügelten Freund, Johnny K, der sterben musste, weil sein Äußeres einigen Schlägern nicht in’s Konzept gepasst hat. In einem Deutschland, in dem man aufpassen muss, wo und wann man sich mit seinem Migrationshintergrund, für den man im Übrigen (jetzt aufpassen RTL) nicht einmal was kann, möchte ich nicht leben.

An diesem Bilderbuchpost hat sich RTL ganz klar einmal mehr behauptet, wenn es darum geht, den Sender zu küren, der offenkundig die meisten verdummten Bürger unter seine Fittiche bringt. Bringt doch mal lieber Beiträge, wie es sich in Deutschland mit dem Fleischkonsum verhält. Dafür seid ihr euch wohl zu schade. Könnt ihr euer Steak nicht mehr genießen, wenn ihr seht, unter welchen mafiösen Umständen das Tier genau hier in Deutschland, mitten unter uns zu Tode kommt? Was denkt ihr, wie große Konzerne eure Seherschaft mit Fleisch zum Discounterpreis versorgen können?

Mit über 400 Teilungen und über 150 Facebook Likes in den ersten Minuten nach der Veröffentlichung, erreicht der Scheiß auch noch eine Reichweite, in der man hier nicht mehr von Verunglimpfung, sondern eher von Hetze sprechen kann. Es ist mit Rätselhaft, wie ein solcher Konzern, ohne Rechtsklagen in Deutschland agieren kann, ohne Konsequenzen erwarten zu müssen. Der Deckmantel des Investigativjournalismus, scheint hier voll ausgenutzt zu werden, doch irgendwie fehlt doch da was.. Ach ja, der Journalismus…

Denkt mal drüber nach, löscht den Post und entschuldigt euch bei kritischen Lesern. Ansonsten: Fickt euch RTL. Ihr habt euch die Krone verdient.

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Warum ASIC Miner gefährlich sind

So ein ASIC Miner ist schon was feines. Zumindest auf dem Papier, klingen Hashraten von mindestens 5GH/s pro Sekunde wie ein Traum für Fans von Cryptocurrencies. Selbst das teuerste dieser Geräte, würde sich nach momentanem Bitcoin Kurs, innerhalb von Tagen oder maximal Wochen von selbst finanzieren und dem Besitzer einen wahren Goldregen einbringen. Doch genauer betrachtet, ist die ganze Story rund um ASICs als äußerst gefährlich anzusehen.

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Warum ASIC Miner gefährlich sind:

Nun. Zunächst sollte man sich einen Überblick über die derzeit wirklich auf dem Markt erhältlichen ASICs machen. Diese sind nicht nur an einer Hand abzählbar, sie versprechen auch alle bei weitem nicht die Hashrate, die bei den richtig großen Projekten erzielt werden soll. So wirbt vor allem Butterfly Labs ganz dick damit, dass deren günstigster ASIC Miner bereits eine Hashrate von 5GH/s pro Sekunde erreichen kann. Bei diesem Gerät sehen wir aber bereits die Problematik – er ist einfach noch nicht verfügbar. Alle Bestellungen die dieser Tage bei Butterfly eingehen, sind Preorders. Interessierte Kunden sollen nach einer First come, first serve Strategie bedient werden, sobald die Miner bei Butterfly eintrefen.

Betrachtet man die Problematik etwas kritischer, fällt doch was auf. Was genau würde passieren, wenn man Butterfly Labs einmal nicht ganz so gute Absichten unterstellt? Spinnen wir dieses Szenario einfach mal weiter. Butterfly Labs nimmt momentan Preorders entgegen, die sich auf eine Summe von 274 US Dollar für den günstigsten ASIC belaufen. Bestellt man diesen JETZT, hat man alle anderen Vorbesteller vor sich, die größtenteils selbst noch nicht einmal einen ASIC erhalten haben. Ist diese Knappheit an Boards vielleicht künstlich erzeugt?

Ich unterstelle Butterfly Labs einfach einmal, dass das Geld für die Preorders schlicht dazu benutzt wird, ASIC Miner für die Firma selbst anzuschaffen. Dort rechnen diese dann bereits eifrig an Bitcoins. So erzeugt sich Butterfly einen immensen Vorrat an Bitcoins, bevor die Difficulty der Calculations so immens hoch sein wird, dass sich selbst ASIC Mining nicht mehr in dem Ausmaße lohnt, wie es momentan den Anschein macht. Sobald man dann keine Verwendung mehr für das Board hat, schickt man es an den Vorbesteller. Dieser hat dann ein Gerät zuhause stehen, welches die Effizienz von heutigem GPU Mining aufweist.

Natürlich können die angestellten Überlegungen reinster Unfug sein, und bereits nächste Woche sind die ASIC Miner auf dem Weg zu ihren neuen Besitzern. Doch zur Zeit halte ich diesen Fall für höchst unwahrscheinlich. Abgsehen von ein paar Techblogs sind mir nämlich keine Fälle bekannt, in denen bereits fleißig gerechnet werden darf…




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