ACHTUNG SPOILER: Tokyo Ghoul √A Episode 1 Review

Endlich ist die Wartezeit vorbei. Der Tokyo Ghoul Anime geht weiter und wird über viele Wochen die Fans weltweit fesseln. Ich habe mir soeben die gesubbte erste Folge angesehen und bin begeistert. Soviel vorweg. An dieser Stelle bitte ich euch alle um Vorsicht, denn dieser Artikel kann und wird Spoiler enthalten!

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Tokyo Ghoul √A beginnt natürlich mit einem ganz neuen Intro. Dieses ist vor allen Dingen merkbar ruhiger als Unravel aus der ersten Staffel. Der Plot setzt nahtlos an der letzten Folge von Tokyo Ghoul an. Man findet sich mitten im Kampf wieder, in dem das oberste Ziel der Ghoule die Rettung von Kaneki aus den Fängen von Jason ist. Kaneki hat diesen am Ende der Staffel 1 ja mit der Hilfe von Rize ordentlich den Arsch versohlen können, was dem Protagonisten nun deutlich spürbar ordentlich Aufwind gibt.

Direkt zu Beginn der ersten Folge blutet mir als bekennender Touka #1 Fan ganz ordentlich das Herz. So wird diese von ihrem Bruder ordentlich in die Mangel genommen und ernsthaft verletzt. Kurz bevor er ihr allerdings den Todesstoß verpassen kann, taucht Kaneki Ken wie aus dem Nichts auf, nimmt Touka in seine Arme und wehrt die Angriffe Ayatos mit seiner Kagune ab. Man merkt bereits, dass er in dieser Staffel zu einem ordentlichen Badass geworden ist.  Während Kaneki Nishiki befiehlt mit Touka abzuhauen, stellt sich Kaneki einem weiterem Kampf mit Ayato.

Am Ende der ersten Staffel sitzt Touka allein vor einem Baum, als Kaneki sich nach dem Kampf nähert. Touka gibt sich sichtlich erfreut über das Überleben des nun permanent weiß-haarigen Halbghouls. Als Touka scherzelt, dass Kaneki bei seiner Rückkehr zu Anteiku unbedingt etwas an seiner Frisur machen muss, da er sonst viel zu stark auffallen würde. Als er dann seine Entscheidung, nicht mehr zu Anteiku zurückzukehren bekannt gibt, bricht er Touka sichtlich das Herz.

Technisch hat  Tokyo Ghoul √A ordentlich zugelegt. So halten mehr CGI und Tiefenunschärfe-Effekte Einzug in den Anime. Mir persönlich hat die erste Folge auf jeden Fall richtig Bock auf mehr gemacht und ich kann es nun kaum erwarten, bis nächste Woche die zweite erscheint.

Umzug in’s Nullsec

Nachdem ich kürzlich mein EVE Abonnement erneut verlängert habe, bin ich auf relativ direktem Wege einer Corporation beigetreten. Diese hat zum Zeitpunkt meines Eintretens hauptsächlich Low Sec Piraterie betrieben, aus der ich mich allerdings größtenteils herausgehalten hatte. Ich habe mich in dieser Zeit vor allem auf das Herstellen und dem Daytrading von Gegenständen konzentriert und dabei einiges an Geld erwirtschaftet.

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Mit diesem verlängerten Wochenende allerdings, flatterten uns einige Mails in’s Haus, die das Ganze in naher Zukunft etwas schwieriger machen werden. Wir haben nämlich von 2 Corporations Kriegserklärungen erhalten, die heute um 19 Uhr EVE Zeit gültig werden. Diese Corporations haben desweiteren noch 3 andere Söldner Gruppierungen bezahlt, die ebenfalls Jagd auf unsere 30 Mann starke Verbindung machen soll. Laut Intel sollen diese Söldner vor allem darauf spezialisiert sein, Trading und Mission Hubs zu campen und haben in jeglichen Zeitzonen der Welt Mitglieder. So soll es uns unmöglich gemacht werden, das Spiel in einem normalen Umfang zu spielen.

Unser CEO hingegen reagierte flugs auf diese Meldungen. Knapp ein paar Stunden nach Eintreffen der Wardecs kam die Order sämtliche Aktivitäten auf unser Nullsec Büro zu verschieben. Im Laufe des Tages haben nun zahlreiche Mitglieder der Corporation ihre Habseligkeiten in das -0.4 System verschoben. Erste Site-Activities sorgten bereits für ein Akklimatisieren in der neuen Umgebung.

Was ich defintiiv sagen kann ist, dass es hier relativ einfach ist, an ISK zu kommen. Ebenfalls kosten neue Schiffe hier sehr viel weniger als in Jita, was eventuell zu einem dauerhaften Umzug meines Main Charakters in’s 0.0 führen könnte. Wir werden sehen, was in den nächsten Stunden und Tagen passiert.

Elite Dangerous Tagebuch: Start einer Expedition

Chango Dock, kurz vor Mitternacht. Ich sitze in meinem Schiff und muss den Kopf frei kriegen. Viel zu lange schon sah ich mir die Geschehnisse dieser Galaxis einfach nur an. Es war an der Zeit, etwas in meinem Leben zu ändern – das war gewiss. Doch während größere Ziele noch lange in der Planung stecken werden, ist der Raum für neue Ideen derzeit noch klein.

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Bildquelle: Frontier

Seitdem ich mich im kalten Cockpit meiner kleinen, geliehenen Sidewinder aufhalte ist mir eines klar geworden: Nämlich, dass ich mir aus Geld zwar nicht viel mache, dieses aber nötig ist, um größere Ziele zu verfolgen. Diese Expedition, von der derzeit alle reden, ist ein Lichtblick. Wann es losgehen soll, darüber hört man viele Gerüchte in den Spacebars da draußen. Zugegeben – Es würde alles verändern. Wenn es losgeht, gibt es kein Zurück. Ein Aufbruch ist gleichbedeutend mit dem Abbruch aller Kontakte zur Heimat. Niemand weiß, was uns da draußen erwartet.

So eine Reise zum Zentrum der Galaxie muss vorbereitet sein. Niemand weiß genau, was uns erwartet. Viele von uns werden auf dem Weg aufgeben und sich irgendwo niederlassen, weil sie das Ziel aus den Augen verlieren – andere wiederum werden sterben. Ich kann mir vorstellen, dass auch einige wahnsinnig werden, sich gegen uns wenden und versuchen die Expedition aus dem Innern heraus zu zerschlagen. Meine Entscheidung steht fest. Ich werde mich wohl der Expedition anschließen. Viele waghalsige und neugierige Köpfe da draußen, werden das gleiche tun und hey, was haben wir hier schon zu verlieren?

So lange aber noch nichts konkretes feststeht, werde ich meinen Weg irgendwie weiter bestreiten und das beste daraus machen müssen.

Nicht nur toll.. – Der Fluch von der Gästeliste

Immer häufiger werde ich gefragt, wie man es schafft, bei einem Konzert oder anderem Event, auf der Gästeliste zu stehen. Oftmals ernte ich dabei neidische Blicke, oder auch die Aussage “Du hast es gut”. Dazu habe ich mir mal Gedanken gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass das alles nicht wirklich nur cool ist.

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Zugegeben. So ein Foto-Pass oder ein Gästelisten Platz sind schon eine Ehre. Das Ganze wird aber nach ein paar Malen zur “normalen” Sache und wird von mir persönlich gar nicht mehr so speziell empfunden, wie vielleicht zu Beginn meiner Karriere als Konzertfotografen. Dieses Gefühl, das Medien gerne so vermitteln, welches  enstehen soll, während man den berühmten Satz “ich stehe drauf” sagt, ist zumindest bei mir nicht gegeben. Zahlreiche negative Erfahrungen mit Organisatoren in der Vergangenheit, lassen mich oftmals eher zittern und mich bis zuletzt zweifeln, ob ich wirklich an diesem Abend Zugang und somit eine Fotoerlaubnis in der Eventlocation habe.

Doch der kurze nervöse Moment ist nur das Ende eines langen Rattenschwanzes. So gibt es da durchaus mehrere Aspekte, die der normale Konzertfan dabei gar nicht bedenkt.

  • Mein Equipment ist mein Leben: Ohne Kamera, keine Fotos. Klar. Doch muss hier eine gewisse Eigeninvestition gleich zu Beginn getätigt werden. Das Ganze ist ein Teufelskreis. Wenn ich mit der Konzertfotografie anfangen will, muss ich in eine hochpreisige Kamera investieren. Auch wenn diverse Spiegelreflexkameras bereits ab 300 Euro erhältlich sind, werden diese Geräte meist nur dafür sorgen, dass der nächste Job im Fotograben wohl abgelehnt wird.
    Tourmanager achten nämlich auf hohe Qualität der Inhalte. Geht ihr also mit einer Billigknipse zum Konzert und veröffentlicht nur rauschende Fotos – Pech gehabt. Der nächste Konzertfotograf sitzt schon in den Startlöchern. Wir reden hier von einer Investition, die mindestens in den vierstelligen Bereich geht. Eine EOS 5D muss es dank Fullframe Sensor, perfekt für Low Light Aufnahmen (Jaha, Blitz ist tabu) schon sein. Entsprechende Optiken natürlich zusätzlich!
  • Erfahrung: Ohne Erfahrung geht hier gar nichts. Was meint ihr wieviele Hobbyknipser sich bei den Bandlabels melden. Was denkt ihr, wie Tourmanager auswählen, wer auf der Tour in den Graben darf oder nicht? Die Plätze sind hier knapp bemessen und müssen sorgfältig mit Personen belegt werden, denen man vertrauen kann. Hier empfiehlt es sich, eine gute Ausdrucksweise in den E-Mails an den Tag zu legen. Professionalität wird in der Szene sehr geschätzt. Wenn möglich, solltet ihr auch immer Beispielbilder haben, die ihr auf Anfrage zusenden könnt.
  • Jede Anmeldung für einen Fotopass hat darüber hinaus die lange Zeit der Ungewissheit für sich. So muss der Fotograf bei jedem Event auf die Antwort für seine Anfrage warten, welche durchaus negativ ausfallen kann.
  • Investitionen: Alles kostet Geld. Der Webauftritt, die Kameras, die Speichermedien, Anfahrt, Zeit. Die Vorbereitung eines Events, aber auch das Nachbearbeiten von Fotos kostet mindestens Zeit. Und wir alle wissen, dass Zeit einfach Geld bedeutet.
  • Investitionen abseits der Fotos: Erfolgreiche Unternehmen müssen eins machen: Werbung ohne Ende. Und Werbung kostet, wie erwartet eben auch Geld.
    Möchte man eine Band dann auch noch anderweitig unterstützen, müssen Flyeraktionen oder ähnliches darüber hinaus auch noch aus eigener Tasche gezahlt werden.

Ihr seht also. Der Abend und /oder der Satz “ich steh drauf” ist einfach viel zu kurz um für die lange Vor- und Nacharbeit zu entschädigen. Wir machen unsere Arbeit nicht, weil wir auf der Gästeliste stehen wollen sondern weil wir es lieben mit Bands und Labels zusammenzuarbeiten. Die Nähe zu den Fans und den Musikern reizt uns.

6 Monate Rückenschmerzen – eine Analyse

Seit circa 6 Monaten schlage ich mich nun mit Beschwerden herum. Da die Symptome anfangs alle nicht so richtig klar waren und für mich trivial und zusammenhangslos schienen, habe ich mich zugegebenermaßen durchaus selbst verrückt gemacht. Darüber hinaus sorgten einige Fehldiagnosen diverser Ärzte natürlich auch ihrerseits für Verwirrung und Angst zur weiteren Verfolgung meiner Krankheitsbilder.

In den letzten Wochen allerdings wird immer klarer, was mir eigentlich fehlt und der Grund dafür scheint simpel. Nachdem ich bemerkt habe, dass Symptome wie eine erschwerte Atmung und Schwindel deutlich zunehmen, so bald ich unter stärkeren Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule klagte, habe ich das Experiment gewagt und mich vereinzelt chiropraktisch behandeln lassen. Nachdem die Blockade gelöst wurde, nahmen erst die Schmerzen ab und die Atmung wurde einfacher. Selbst Autofahren war mir wieder ohne Schwindelattacken möglich. Leider hält dieser Zustand nicht lange an. Schon nach ein paar Tagen verfällt mein Nacken wieder in den typischen, ziehend-stechenden Schmerz. Als Resultat daraus, leide ich unter zunehmenden Panik Attacken, Übelkeit und innerer Unruhe. Ändert sich dieser Zustand nicht, schleicht sich schon nach wenigen Stunden eine so starke Einschränkung ein, dass ich kaum noch aktiv am Leben teilhaben kann.

Allerdings gibt mir die Investigation des Problemes durchaus Hoffnung. Anfang des nächsten Monats habe ich endlich einen Termin für ein MRT bekommen, welches hoffentlich Aufschluss auf tiefere Beweggründe meiner Wirbelblockaden geben wird. Ich hoffe derzeit einfach nur, dass egal welcher Heilprozess bei meinem Problem angegangen wird, dieser von Erfolg sein wird, denn ein Leben mit diesen Horror Beschwerden macht nicht nur keinen Spaß, es ist sogar richtig scheiße.