Sep 05

Elite Dangerous Tagebuch: Start einer Expedition

Chango Dock, kurz vor Mitternacht. Ich sitze in meinem Schiff und muss den Kopf frei kriegen. Viel zu lange schon sah ich mir die Geschehnisse dieser Galaxis einfach nur an. Es war an der Zeit, etwas in meinem Leben zu ändern – das war gewiss. Doch während größere Ziele noch lange in der Planung stecken werden, ist der Raum für neue Ideen derzeit noch klein.

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Bildquelle: Frontier

Seitdem ich mich im kalten Cockpit meiner kleinen, geliehenen Sidewinder aufhalte ist mir eines klar geworden: Nämlich, dass ich mir aus Geld zwar nicht viel mache, dieses aber nötig ist, um größere Ziele zu verfolgen. Diese Expedition, von der derzeit alle reden, ist ein Lichtblick. Wann es losgehen soll, darüber hört man viele Gerüchte in den Spacebars da draußen. Zugegeben – Es würde alles verändern. Wenn es losgeht, gibt es kein Zurück. Ein Aufbruch ist gleichbedeutend mit dem Abbruch aller Kontakte zur Heimat. Niemand weiß, was uns da draußen erwartet.

So eine Reise zum Zentrum der Galaxie muss vorbereitet sein. Niemand weiß genau, was uns erwartet. Viele von uns werden auf dem Weg aufgeben und sich irgendwo niederlassen, weil sie das Ziel aus den Augen verlieren – andere wiederum werden sterben. Ich kann mir vorstellen, dass auch einige wahnsinnig werden, sich gegen uns wenden und versuchen die Expedition aus dem Innern heraus zu zerschlagen. Meine Entscheidung steht fest. Ich werde mich wohl der Expedition anschließen. Viele waghalsige und neugierige Köpfe da draußen, werden das gleiche tun und hey, was haben wir hier schon zu verlieren?

So lange aber noch nichts konkretes feststeht, werde ich meinen Weg irgendwie weiter bestreiten und das beste daraus machen müssen.

May 22

Nicht nur toll.. – Der Fluch von der Gästeliste

Immer häufiger werde ich gefragt, wie man es schafft, bei einem Konzert oder anderem Event, auf der Gästeliste zu stehen. Oftmals ernte ich dabei neidische Blicke, oder auch die Aussage “Du hast es gut”. Dazu habe ich mir mal Gedanken gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass das alles nicht wirklich nur cool ist.

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Zugegeben. So ein Foto-Pass oder ein Gästelisten Platz sind schon eine Ehre. Das Ganze wird aber nach ein paar Malen zur “normalen” Sache und wird von mir persönlich gar nicht mehr so speziell empfunden, wie vielleicht zu Beginn meiner Karriere als Konzertfotografen. Dieses Gefühl, das Medien gerne so vermitteln, welches  enstehen soll, während man den berühmten Satz “ich stehe drauf” sagt, ist zumindest bei mir nicht gegeben. Zahlreiche negative Erfahrungen mit Organisatoren in der Vergangenheit, lassen mich oftmals eher zittern und mich bis zuletzt zweifeln, ob ich wirklich an diesem Abend Zugang und somit eine Fotoerlaubnis in der Eventlocation habe.

Doch der kurze nervöse Moment ist nur das Ende eines langen Rattenschwanzes. So gibt es da durchaus mehrere Aspekte, die der normale Konzertfan dabei gar nicht bedenkt.

  • Mein Equipment ist mein Leben: Ohne Kamera, keine Fotos. Klar. Doch muss hier eine gewisse Eigeninvestition gleich zu Beginn getätigt werden. Das Ganze ist ein Teufelskreis. Wenn ich mit der Konzertfotografie anfangen will, muss ich in eine hochpreisige Kamera investieren. Auch wenn diverse Spiegelreflexkameras bereits ab 300 Euro erhältlich sind, werden diese Geräte meist nur dafür sorgen, dass der nächste Job im Fotograben wohl abgelehnt wird.
    Tourmanager achten nämlich auf hohe Qualität der Inhalte. Geht ihr also mit einer Billigknipse zum Konzert und veröffentlicht nur rauschende Fotos – Pech gehabt. Der nächste Konzertfotograf sitzt schon in den Startlöchern. Wir reden hier von einer Investition, die mindestens in den vierstelligen Bereich geht. Eine EOS 5D muss es dank Fullframe Sensor, perfekt für Low Light Aufnahmen (Jaha, Blitz ist tabu) schon sein. Entsprechende Optiken natürlich zusätzlich!
  • Erfahrung: Ohne Erfahrung geht hier gar nichts. Was meint ihr wieviele Hobbyknipser sich bei den Bandlabels melden. Was denkt ihr, wie Tourmanager auswählen, wer auf der Tour in den Graben darf oder nicht? Die Plätze sind hier knapp bemessen und müssen sorgfältig mit Personen belegt werden, denen man vertrauen kann. Hier empfiehlt es sich, eine gute Ausdrucksweise in den E-Mails an den Tag zu legen. Professionalität wird in der Szene sehr geschätzt. Wenn möglich, solltet ihr auch immer Beispielbilder haben, die ihr auf Anfrage zusenden könnt.
  • Jede Anmeldung für einen Fotopass hat darüber hinaus die lange Zeit der Ungewissheit für sich. So muss der Fotograf bei jedem Event auf die Antwort für seine Anfrage warten, welche durchaus negativ ausfallen kann.
  • Investitionen: Alles kostet Geld. Der Webauftritt, die Kameras, die Speichermedien, Anfahrt, Zeit. Die Vorbereitung eines Events, aber auch das Nachbearbeiten von Fotos kostet mindestens Zeit. Und wir alle wissen, dass Zeit einfach Geld bedeutet.
  • Investitionen abseits der Fotos: Erfolgreiche Unternehmen müssen eins machen: Werbung ohne Ende. Und Werbung kostet, wie erwartet eben auch Geld.
    Möchte man eine Band dann auch noch anderweitig unterstützen, müssen Flyeraktionen oder ähnliches darüber hinaus auch noch aus eigener Tasche gezahlt werden.

Ihr seht also. Der Abend und /oder der Satz “ich steh drauf” ist einfach viel zu kurz um für die lange Vor- und Nacharbeit zu entschädigen. Wir machen unsere Arbeit nicht, weil wir auf der Gästeliste stehen wollen sondern weil wir es lieben mit Bands und Labels zusammenzuarbeiten. Die Nähe zu den Fans und den Musikern reizt uns.

Apr 15

6 Monate Rückenschmerzen – eine Analyse

Seit circa 6 Monaten schlage ich mich nun mit Beschwerden herum. Da die Symptome anfangs alle nicht so richtig klar waren und für mich trivial und zusammenhangslos schienen, habe ich mich zugegebenermaßen durchaus selbst verrückt gemacht. Darüber hinaus sorgten einige Fehldiagnosen diverser Ärzte natürlich auch ihrerseits für Verwirrung und Angst zur weiteren Verfolgung meiner Krankheitsbilder.

In den letzten Wochen allerdings wird immer klarer, was mir eigentlich fehlt und der Grund dafür scheint simpel. Nachdem ich bemerkt habe, dass Symptome wie eine erschwerte Atmung und Schwindel deutlich zunehmen, so bald ich unter stärkeren Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule klagte, habe ich das Experiment gewagt und mich vereinzelt chiropraktisch behandeln lassen. Nachdem die Blockade gelöst wurde, nahmen erst die Schmerzen ab und die Atmung wurde einfacher. Selbst Autofahren war mir wieder ohne Schwindelattacken möglich. Leider hält dieser Zustand nicht lange an. Schon nach ein paar Tagen verfällt mein Nacken wieder in den typischen, ziehend-stechenden Schmerz. Als Resultat daraus, leide ich unter zunehmenden Panik Attacken, Übelkeit und innerer Unruhe. Ändert sich dieser Zustand nicht, schleicht sich schon nach wenigen Stunden eine so starke Einschränkung ein, dass ich kaum noch aktiv am Leben teilhaben kann.

Allerdings gibt mir die Investigation des Problemes durchaus Hoffnung. Anfang des nächsten Monats habe ich endlich einen Termin für ein MRT bekommen, welches hoffentlich Aufschluss auf tiefere Beweggründe meiner Wirbelblockaden geben wird. Ich hoffe derzeit einfach nur, dass egal welcher Heilprozess bei meinem Problem angegangen wird, dieser von Erfolg sein wird, denn ein Leben mit diesen Horror Beschwerden macht nicht nur keinen Spaß, es ist sogar richtig scheiße.

Apr 09

Internetwerbung: Das Internet als Ökosystem oder: Warum Ad-Blocker böse sind

Öfters werde ich gefragt, warum ich denn in einer Zeit, in der das Internet für den ein oder anderen mit Werbung überflutet zu sein scheint, nur selten einen Werbeblocker nutze. Manch einer unterstellte mir nach meiner Antwort auf diese Frage, dass meine Meinung dazu doch sehr radikal sei und fernab der Realität stünde. Doch warum genau ich antworte, wie ich antworte, versuche ich in diesem Beitrag einmal genauer zu erklären.

Für den Grundsatz “Leistung mus bezahlt werden”, muss man nicht unbedingt BWL studiert haben. Jeder, der Arbeit in irgend etwas investiert, tut dies weil er sich dabei erhofft, dass sich der Fleiß irgendwann auszahlt. Ob diese Gegenleistung nun durch Geld, Gegenstände oder Gefühle realisiert wird, ist dabei erst einmal nebensächlich. Im Internet hingegen, hat ein Großteil der Investition von Arbeit den Zweck, irgendwann mal mit seinem Zeug Geld zu verdienen, oder zumindest angemessen entlohnt zu werden.

Jegliche Erstellung von Content nimmt Zeit in Anspruch. Zeit die beispielsweise einem Blogger nicht direkt bezahlt wird. Der normale Blogger schreibt nicht für einen Chef, der einem am Ende des Monats je nach Arbeitsaufwand einen Scheck ausstellt – der normale Blogger schreibt seinen Content über Dinge zusammen, die ihn interessieren und die er für sinnvoll erachtet, redaktionell noch einmal mit seiner Sichtweise aufgearbeitet zu werden. In den vergangenen Jahren ist das Bloggen salonfähig geworden. Das absichtlicherweise unprofessionelle Schreiben und kostenfreie Veröffentlichen von Beiträgen im Internet wird dabei nicht mehr nur von Privatpersonen, sondern von Agenturen und sogar Konzernen aufgegriffen und sehr erfolgreich betrieben. Bei letzteren ist ebenfalls klar, wie der Content bezahlt wird, jedoch nicht beim kleinen Mann, der unbedarft ein paar Texte zur freien Verfügung und Meinungsbildung veröffentlicht. Wie also bekommt dieser kleine Blogger, den Lohn den er verdient?

Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten.

1. Social Payments: Ganz offen können Leser eines Blogs Zahlungen an den Contentersteller durchführen. Hierbei ist der Betrag, den der Leser zahlen will frei auswählbar und kann von wenigen Cents bis hin zu hunderten Euros führen. Erfahrungen haben aber gezeigt, dass ein solches Zahlungsmodell für Blogger in Deuschland wenig lukrativ sind.

2. Werbung im herkömmlichen Sinne: Banner und Links. Das waren für Jahrzehnte die bevorzugte Werbemethoden für Websites. Firmen haben hunderte bis tausende Euros für das Einbinden der Werbegrafiken auf Websites bezahlt und sich somit das Image eines modernen Unternehmens erkauft.

3. Direktvermarktung, Sponsoren etc: Manchmal wollen Konzerne einfach den Content des Bloggers unterstützen, sei es um weitere Artikel dieser Art zu “erkaufen” oder um einfach die bis dato kostenfreie Werbung des Artikels für die Firma sozial zu entlohnen.

Für welchen Fall sich der Blogger hier entscheidet ist sehr wichtig. Übertreibt er es mit Paid Content, bei dem man von Grund auf merkt, welcher Natur dieser entspricht, spielt der Autor mit seiner Glaubwürdigkeit. Das übertriebene Einsetzen von Werbebannern auf der Website ist nicht nur nervig für den Leser, unter Umständen macht dies auch auf technischer Seite Probleme. Langsame Websites sind hier Alltagsgeschäft.

Entscheidet sich der Blogbetreiber allerdings nun unaufdringliche Werbung einzublenden, die sich dezent in das Design der Website einbindet, kann er unter Umständen Pech haben und leer ausgehen. Heutzutage nutzt nämlich ein Großteil der Internetsurfer einen Werbeblocker. Dieser filtern auf Grund von Metadaten sämtliche Werbung von größeren Publishing Unternehmen bequem heraus, sodass sich die Möglichkeit zur Einnahme weniger Cents pro Einblendung überhaupt nicht ergibt. Der Leser kommt vermutlich per Googlesuche auf dem Blog an, konsumiert den Content und verabschiedet sich dann wieder, ohne auch ein Quäntchen an Gegenleistung da zu lassen. Überspitzt ist der Leser also eben in den Supermarkt maschiert, hat dort ein Brötchen gegessen und ist ohne an der Kasse zu zahlen wieder aus dem Laden geschlichen.

Blogs haben keine Kasse, an der man Geld gegen Content tauscht. Und das ist auch gut so. Allerdings bedeutet dies nicht, dass Blogautoren für umsonst arbeiten sollten. Gönnt euren Lieblingsblogs den ein oder anderen Cent. Es wird ihnen gut tun. Sie werden euch vielleicht noch Jahre mit interessantem Content mit persönlichen Sichtweisen versorgen.

Jan 07

Ohanami.de: Projektübersicht, Stand und Roadmap – oder: BOOM WE’RE EXPLODING!

Nun ist der erste Monat bereits rum. Mehr als 30 Tage ist Ohanami.de jetzt schon online. Zeit ein erstes Resümee zu ziehen.

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Vorab möchte ich mich einmal bei allen bedanken, die Ohanami in den Kindheitstagen so super unterstützt haben. Hierbei fällt der Dank gegenüber den super Kollegen von b7Klan nicht geringer aus, als der den wir unseren Facebook Fans schulden. Ohne euch wäre das alles so erstmal nicht möglich gewesen.

Apropos Facebook Fans. Ich zeige euch hier einmal einen Insight Bericht, der es in sich hat und besonders gut darstellt, auf was wir hier bei Ohanami besonders stolz sind.

Clipboard02Man sagt zwar, ein Bild sage mehr als 1000 Worte, dennoch sei hier eins festgestellt: Seitdem wir unseren interessanten Content veröffentlichen, explodiert unsere Facebook Like-Seite. An dieser Stelle noch einmal ein ganz dickes Dankeschön, ein riesiges domo arigatou an euch da draußen!

Natürlich muss man an dieser Stelle aber auch erwähnen, dass wir uns auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen werden. Wir werden auch in Zukunft, alles geben, dass wir interessanten, relevanten und vor allem hochwertigen Content für euch bieten können.

Veränderungen wird es auch einige geben. Wir arbeiten derzeit an einem neuen Frontend-Design, welches die ganze Ohanami Experience deutlich slicker und cleaner machen soll. Dieses Interface ist auch nicht mehr weit davon entfernt, euch zu erreichen. Ihr könnt es also bald ausprobieren!

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Darüber hinaus haben wir bereits, gleich drei Models gecastet, mit denen wir in naher Zukunft unser erstes Promoshooting machen werden. Resultat daraus, wird ein Din-A3 Poster sein, welches demnächst in Partnershops und vielleicht bei dem ein oder anderen Fan im Zimmer hängen wird. Man darf gespannt sein!

Bei all diesen Punkten appellieren wir schließlich noch an euch. Hört nicht auf Ohanami bei euren Freunden bekannt zu machen. Seid unermüdlich. Lasst uns gemeinsam die Asian Music Szene verändern, verbessern und vergrößern. Lasst uns gemeinsam rocken und Spaß haben! Macht tolle Momente mit unseren Fotografen zu einer unvergesslichen Erinnerung, die ihr immer mit euch führen könnt!

Meine Damen und Herren, dies ist unsere Zeit. Jetzt schreiben wir gemeinsam unsere eigene Geschichte.

Ihr rockt!

 

 

 

Dec 07

Gesundheitliche Probleme und der Lauf von Arzt zu Arzt

Bereits seit 2 Monaten habe ich massive Probleme mit meiner Gesundheit zu begklagen. Zu Anfangs äußerten sich die Probleme mit einer massiven Erkältung, die nach Rücksprache mit meinem Hausarzt ohne medikamentöse Behandlung auskurieren sollte. Nach etwa 4 Wochen musste ich mich dann erneut einer Erkrankung geschlagen geben. Massive Rücken- und Brustschmerzen ließen mich auf eine Lungenentzündung tippen, was allerdings ärztlich ausgeschlossen wurde.

Seit diesem Moment an klage ich allerdings über regelmäßige Atemnot. Diese Momente nehmen immer mehr zu und kommen mittlerweile täglich vor. Mit diesem Symptom war ich dann letzte Woche erneut bei einem Arzt. Da sich mir der Gedanke bot, dass sich mein üblicher Hausarzt festgefahren hatte, entschied ich mich, einen anderen aufzusuchen. Dieser erstellte dann ein großes Blutbild, ein EKG, hörte meine Lunge ab und kam schließlich zur Diagnose, dass mir nichts fehlt und ich vollkommen gesund sei. Dennoch verschrieb er mir einen Inhalator, den ich täglich zur Erweiterung meiner Bronchien nutzen sollte und Salbutamol, ein Notfall Spray, für Asthmatiker.

Was Anfangs mit einer recht unregelmäßigen, leichten Atemnot begann,ist mittlerweile allerdings zu einem echten Problem geworden, welches mich in meinem Alltag massiv einschränkt. Da dieser Zustand nicht nur unter Anstrengung, sondern auch in Ruhe auftritt, macht mir das Ganze stark zu schaffen.

Nächste Woche Dienstag habe ich einen Termin beim Lungenfacharzt. Ich hoffe, dass dieser endlich eine Diagnose stellen kann, die für mich akzeptabel und vor allem behandelbar ist.

Oct 28

Ohanami.de – Wie wir die Visual Kei Szene in Deutschland verändern werden

Seit geraumer Zeit verbringe ich viel Zeit mit Freunden, die sich in der Visual Kei Szene in Deutschland engagieren. Sei es auf Szene-Treffs oder entsprechenden J-Rock Konzerten – in den meisten Fällen ist mindestens eine Kamera dabei, mit der die besonderen Augenblicke festgehalten werden.

Zur Veröffentlichung dieser Fotos wurden bisher die üblichen Portale benutzt. Da sind unter anderem Animexx, als größter Anime und Manga Webauftritt Deutschlands und natürlich Virtualnights – eine der größten Websites für Partyfotos. Natürlich sind da auch noch viele weitere Konzert-Review Seiten zu erwähnen, aber das sind soviele, dass ich mir und euch das jetzt erspare.

Es stellte sich allerdings nun ein Problem vor die Fotografen der Visual Kei Events. So wurden Anhänger der Szene auf verschiedenen Portalen hart angegangen und beleidigt. Da verging einem schnell der Spaß daran, sich Bilder anzusehen.

Mit Ohanami.de gründen wir nun ein neues Portal für alle Fans der asiatischen Musikkultur und bieten euch eine neue Plattform zum Austauschen. Bei uns werden Bilder der größeren Events veröffentlicht. Ihr könnt diese mit eurem Facebook, Twitter, Tumblr, Google+ (…) Account teilen, kommentieren oder sogar eure Freunde markieren.

Fotografen können bei uns ihre Fotos einreichen. Diese behalten natürlich sämtliche Rechte an den Bildern. Allein das Nutzungsrecht wird uns übertragen. Es besteht also kein Risiko, dass Facebook mit den Fotos Werbung macht und Geld verdient.

Derzeit wird noch fleißig an der Website gearbeitet. Ich sehe derzeit rund 10000 Fotos aus den letzten 4 Jahren Visual Kei durch. Diese werden teilweise remastered und in Gallerien geladen, damit ihr zum Launch von Ohanami.de bereits viele Bilder anschauen und verlinken könnt. Der Launch soll planmäßig  am 29. November stattfinden.

 

Sep 14

Musiktipp: Zeds Dead & Greta Svabo Bech – Shut Up & Sing V2.0

Sep 09

Serverumzug

Wie ihr vielleicht bereits mitbekommen habt, habe ich vor gar nicht allzulanger Zeit, mit meinem Arbeitskollegen Miro zusammen, einen eigenen HP Proliant Rackserver gekauft, um diesen unter einem Housing Vertrag bei meinem Arbeitgeber in Betrieb zu nehmen.

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Da die Karre relativ mächtig ist und mit 24GB Hauptspeicher so einiges drauf hat, haben wir als Betriebssystem hier ein Proxmox gewählt, mit dem wir derzeit bis zu 16 virtuelle Hosts zur Verfügung stellen können. Unter anderem ist die Kiste so leistungsstark, dass sie genügend Horsepower, auch für meine eigenen Projekte bietet.

So kam dann der nächste logische Schritt: Und zwar habe ich zum nächstmöglichen Termin mein Hosting für Nakaori.net gekündigt. Der Blog inklusive aller irgendwann mal aktiv gewesener Projekte, wurde nun auf die eigene Hardware umgezogen.

Ankündigungen von Wartungsarbeiten, muss ich übrigens an dieser Stelle nicht machen. Dank rsync und ein bisschen DNS Magic, war der ganze Umzug mitsamt mysql Datenbanken nämlich innerhalb einer Viertelstunde erledigt. Ausfälle solltet ihr nicht bemerkt haben.

 

Jul 19

Überfall lohnt sich!

Wenn ihr mal etwas in Geldnöte geratet oder vielleicht auch nur ein neues Handy braucht – warum geht ihr nicht einfach auf die Straße, wartet so lange bis ein leichtes Opfer mit dem gewünschten Gegenstand an euch vorbei läuft, und nehmt euch dann einfach, was ihr begehrt? Womöglich hat euer Opfer sein Schmuckstück auch noch so gut behandelt, dass es einem Neugerät in keinster Weise nachstehen wird. Die Aufklärungsrate bei Raubüberfällen ist so verschwindend gering, dass ihr nicht einmal etwas zu befürchten hättet. Lauft einfach schnell genug weg und ihr habt ein schmuckes neues Handy, mit kalkulierbarem Risiko.

Wie komme ich auf diesen Ratschlag? Ganz einfach: Ich bin am Mittwoch Abend selbst Opfer eines Raubüberfalles geworden. Zwei Jugendliche im Alter von schätzungsweise 18-24 Jahre, haben mich in Hagener Bahnhofsnähe brutal zu Boden gerissen und dann mein Smartphone entwendet. Der Vorfall landete innerhalb weniger Minuten bei der Polizei, die auch recht schnell vor Ort war und mit mir nach den Tätern suchte. Natürlich waren diese nicht auffindbar. Auf Grund fortschreitender Ghettoisierung der Hagener Innenstadt, deckten mafiöse Verbindungsstrukturen natürlich auch bei Befragung der noch zahlreich anwesenden Passanten, die Täter, die natürlich bereits über alle Berge waren.

Ich bleibe jetzt natürlich auf meinen Verletzungen und einem geklauten 400 Euro Smartphone sitzen und kann sehen wo ich bleibe. Trotz allen Engagements, werden die beiden sicherlich nicht gefunden und können sich freuen.

Zum Tathergang:

Am Mittwoch, dem 17.07.2013 haben mich 2 Jugendliche im Alter von ca 18-24 Jahre um 20:36 in Hagen, auf der Wittekindstraße in Höhe des türkischen Jugendzentrums angesprochen und nach der Uhrzeit gefragt. Bereitwillig überprüfte ich die Uhrzeit und teilte dem einen Jugendlichen (Beschreibung im Anschluss) mit. Ich schlug dann meinen Weg auf die Vinckestraße ein und bemerkte kurz vor dem Dreieckspielplatz wie sich ein Schatten rasch näherte. Als ich mich umdrehen wollte, hatte der Jugendliche mich bereits mit einem Unterarmwürger in seine Gewalt gebracht und riss mich brutal zu Boden. Er würgte mich, so dass ich keine Luft mehr bekam und blockierte mich, in dem er sein Knie auf meinen Rücken stemmte. Während der Tat, rief ich nach Hilfe, woraufhin der Täter seine Hand auf meinen Mund drückte. Lauthals schrieh er  “sein Handy, nimm sein Handy” und wies seinen Komplizen dazu an, mein drei Monate altes LG Nexus 4 zu stehlen. . Als dieser es mir aus der linken Hand gerissen hat, ließ man von mir ab und floh die Vinckestraße in Richtung Bergischen Ring. Die beiden bogen nach rechts auf die Wittekindstraße Richtung Bahnhof ein. Hierauf verliert sich die Spur. Völlig perplex rannte ich zum Haus meiner Großeltern, von wo ich die Polizei informierte, die auch innerhalb weniger Minuten da war und die Details aufnahm.

Beschreibung der Täter

Da ich direkten Kontakt nur zu einem der beiden hatte, kann ich nur eine Beschreibung dieses Täters abgeben.

Der Täter war ein Jugendlicher im Alter von schätzungsweise 18-24 Jahre. Er war ca. 165-170cm groß und südländischer Abstammung. Er hatte sonnengebräunte Hautfarbe und kurze, schwarze, leicht wellige Haare. Augenfarbe dunkel. In der Tatnacht trug er ein bordeaurotes T-Shirt, vermutlich ein Fußballtrikot. Er sproch Deutsch mit Akzent (rollendes R…).

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Den anderen habe ich leider nicht registriert.

Beute

Bei dem erbeuteten Smartphone handelt es sich um LG Nexus 4. Dieses befand sich in einwandfreiem Zustand und wurde mit abgebildetem Hardcover betrieben.

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Auf dem Telefon befand sich eine modifizerte Version von Android (ParanoidAndroid) und ein modifizierter Kernel (Franco Kernel Nightly Build). Das Wallpaper zeigte zum Tatzeitpunkt Rainbow Dash (My Little Pony).

Verletzungen

Während der Tat fügten die Täter mir zahlreiche Verletzungen am ganzen Körper zu. Darunter Schürfwunden an den Ellbogen (Foto) und Würgemale am Hals.

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Belohnung für aufklärende Hinweise

Falls Sie in der Tatnacht etwas mitbekommen haben (evtl aus dem Fenster sahen, als ich nach Hilfe rief), bitte melden Sie sich bei mir per E-Mail, oder direkt bei der Polizei Hagen. Für einen Hinweis, der zur Erfassung der Täter führt, biete ich eine Belohnung von 100 Euro.

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