Kameras vielerorts, Vorratsdatensammlung, Bundestrojaner… In Sachen ‘Kreieren wir einen Überwachungsstaat’ sind wir in Deutschland ganz vorn mit dabei und das obwohl man das Wort Datenschutz hier doch ganz groß schreibt.
Nun will man etwas dagegen tun, dass Webseitenbetreiber Einsicht in “sensible Daten”, wie die Zahl, Interessen und das Suchverhalten der Besucher des eigenen Werkes haben. So will man Administratoren dazu bewegen, sich von der Nutzung von Google Analytics zu distanzieren und dies notfalls mit Strafen durchsetzen. Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig Holstein (ULD) und deren Datenschutzbeauftragten, sowie die Kollegen aus Berlin sind hierbei einer Meinung und versichern, dass die Nutzung der Webmastering Tools unzulässig sei.
Da User nicht entscheiden können, ob sie einverstanden sind, getrackt zu werden und somit die Möglichkeit offen lassen, ein Userprofil mit existierenden Googlemail Accounts (etc) erstellen zu lassen, widerspreche dies dem deutschen Datenschutzrecht.
Wie man in Zukunft vorgehen wird, sei derzeit noch unbekannt. Es kann sein, dass Webmaster gezielt abgemahnt werden, oder anlassbedingt gehandelt werde.
Dass Google Analytics ein sehr mächtiges Tool ist, steht außer Frage. Googles Macht sind wir uns ohnehin bewusst. Was dies allerdings nun für andere Statistikplugins bedeutet, ist mir nicht bekannt. Da auch ich gerne mal Statistiken über meine Blogs sammel, betrifft mich diese Entscheidung sehr. Ich werd dranbleiben..
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