Vor ein paar Tagen, wurde auf ORF eine deutsche Fassung einer Dokumentation über WikiLeaks gesendet. Hier geht es um die Gründung der Whistleblower Website, deren Aufstieg und allen aktuellen Geschehnissen. Man erfährt viel über den Hintergrund Assanges.
Die Doku wurde nun auf Netzpolitik.org veröffentlicht und in einer Kopie bereitgestellt.
WikiLeaks – Rebellen im Netz from netzpolitik on Vimeo.
Kennt ihr das? In eurer Kindheit habt ihr alles miteinander geteilt. Was euch nicht gemeinsam Spaß gemacht hat, habt ihr einfach sein gelassen oder irgendwann dann nachgeholt, wenn keiner von euch davon einen Nachteil hatte. Tagelang habt ihr nur einem Sinn nachgelebt und seid solange aktiv gewesen, bis ihr eure Ziele erreicht habt. Und plötzlich ist man älter geworden und der einstig so Vertraute ist auf und davon und kümmert sich lediglich um das, was ihm selbst zum Besten steht.
Genauso ist es auch in der deutschen Blogosphäre. Der Sachverhalt scheint für mich direkt vergleichbar. In den ersten Schritten der neuen Internetpräsenz arbeitet man noch zusammen und verfolgt gemeinsame Ziele, doch schon bald schleichen sich Profitgier und der Faktor “Fame” ein. Nun beherrschen Arroganz und Soloaktionen das Leben. Einstige Partner werden nicht mehr verlinkt, auch wenn die Quelle eindeutig war. Alles was man verzapft, ist natürlich auf den eigenen Mist gewachsen und mir allein steht der Ruhm zu.
Falsch gedacht, liebe Kolleginnen und Kollegen. Den Autoren des Originalartikels wird dies irgendwann auffallen. Und dann wird es nicht mehr einfach zurückgehen. Da spielt die Charaktereigenschaft “nachtragend” eine Rolle. Denn ist das Vertrauen und die einstige Partnerschaft einmal missbraucht, dann kann man das nicht so einfach / so schnell wieder aufbauen.
Also liebe Kollegen, denkt vorher drüber nach, ob ihr einen kleinen Link setzt, der euch nichtmal wehtun würde, oder ob ihr eine einstige, spaßige Partnerschaft, aus Profitgier, Neid oder Missgunst auf’s Spiel setzen wollt..
Es ist mal wieder Zeit für einen Post auf diesem Blog. Lange fehlte mir die Motivation mich hier einmal zu Worte zu melden, doch nun soll es mal wieder so weit sein.
Was habe ich in den letzten Wochen erleben dürfen? Hach. Schnee und jede Menge Radwechsel bestimmten meinen Alltag. Was auch sonst. Habe ich erwähnt, dass ich noch immer nicht mein Berichtsheft angefasst habe? Das dürften nun mehrere Wochen Arbeit sein, die auf mich zukommen, sobald ich mal die Motivation zum Berichteschreiben finden sollte. Vielleicht sollte ich einfach mal auf MyHammer schauen, ob sich jemand was dazu verdienen möchte.
Mit dem Kürzerwerden der Tage schleicht sich auch immer mehr so ein komisches Gefühl ein. Man steht morgens im Dunkeln auf und arbeitet. Wenn man zuhause ist, ist es wieder dunkel. So als hätte man überhaupt nichts vom Tag gehabt. Kennt ihr das?
Mal schauen, dass ich hier wieder des Öfteren meinen geistigen Erguss niederkritzel. Fühl mich langsam echt schuldig…
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