Das wohl interessanteste an meinem einwöchigem Trip nach Hannover wird wohl die Technikausstattung sein, die mich zur Messe begleitet. Dieses Mal versuche ich es mal mit weniger statt mehr und vertraue darauf, dass alle Geräte die ich mitnehme ihren eigenen Zweck erfüllen. Ich versuche durch den Einsatz von verschiedenen Gadgets für einen einzigen Zweck, Akkulaufzeit zu sparen, um somit möglichst stressfrei und ohne Benutzung der Steckdosen im Hotel in Hannover durch den Tag zu kommen.
Kommen wir zur Liste:
MSI EX300 – 13 Zoll Notebook zur Bearbeitung von Artikeln, Fotos und Videos im Pressecenter und im Apartment
Archos 101 Internet Tablet – Überwachung des Timetables, Lageplan und schnellem Zugriff auf vornotierte Zusatzinfos
Motorola Milestone – der wohl wichtigste Begleiter in Sachen Kommunikation (Twitter, Facebook, Textmessages mit den Kollegen)
iPhone 3G – zur Musikwiedergabe während der Zug / Busfahrten (:P)
ConnectOne WiReach – Der mobile UMTS Hotspot darf natürlich zur elektronischen Berichterstattung nicht fehlen
Canon EOS 1000D inkl. diverser Brennweiten, Blitz und Ersatzakku – Bilder sagen mehr als tausend Worte
Aigo MID P8861H (Windows) + Logitech HD Webcam – zum eventuellen Livestreamen
diverse USB Sticks zum sicheren Speichern von wichtigen Dokumenten
diverse Ladegeräte um den Stromdurst der einzelnen Gadgets zu stillen
Natürlich noch das good old paper mit dem Notfallplan falls etwas an meiner Technik ausfallen sollte
Als Special habe ich in diesem Jahr noch 2 Eee-PC.de Tshirts und ein bisschen Software zum Verlosen dabei.
Heute hat man also erreicht, was erreicht werden musste: Die Auslieferung des Wikileaks Oberhauptes, Julian Assange, darf offiziell an Schweden ausgeliefert werden. Hier erwartet ihn eine Anklage wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung.
Machen wir uns nichts vor. Wenn man einen Mann auf dem kürzesten Wege von der öffentlichen Bildfläche verschwinden lassen will, ist der Vorwurf von sexuellen Straftaten die schnellste Möglichkeit. Mehrere Monate haben wir sogar hierzulande am Beispiel des Falles Kachelmann gesehen, wie einem Menschen die Freiheit genommen wird, ohne dass man konkrete Beweise für die Schuld desjenigen hat. Und das passiert in einem Land in dem man eigentlich ja solange unschuldig bleibt, bis konkrete Beweise für das Gegenteil vorliegen.
Nun, um zurück zu Assange zu kommen: Was soll das Ganze für einen Sinn haben? Das urplötzliche Auftauchen von höchst diskutablen Aussagen der Frauen, die von Julian Assange genötigt / vergewaltigt worden sein sollen – die plötzliche Anklage, die natürlich rein zufällig zu der Zeit durchkommt, in der auf Wikileaks höchstbrisante Dokumente veröffentlicht wurden… Ein Schelm der hier Böses denkt.
Bis zu seiner endgültigen Auslieferung, bleibt Julian Assange weiterhin mit einer elektronischen Fußfessel auf dem Landbesitz seines Freundes in England unter Hausarrest. Was dann geschieht ist weiterhin zweifelhaft. Gerichtsverfahren in denen es um Sexualstraftaten geht, sind in Schweden nämlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu führen, sodass man hier keinerlei Einsicht in den Prozess erhalten wird. Ich will hier niemandem was unterstellen, aber wäre es im Zuge der ganzen Affäre nicht denkbar, dass man hier einen Deal mit den USA am laufen hat, der so ablaufen wird, dass Assange durch ein geheimes Urteil, über Umwege an die Amis ausgeliefert wird?
Immer wieder sieht man es im Fernsehen: Massentierhaltungen, daraus entstehende Krankheiten und die immer wieder verschwiegenen Qualen der Nutztiere. Lange habe ich mich davor gedrückt, mir einmal die erschreckende Fülle an Videos, die in TV Produtkionen meist höchst zensiert, ihren Weg in die Dokumentationen machen, anzusehen. An diesem Wochenende habe ich mir nun einmal die Zeit genommen und mit der Seite von PETA Deutschland sympatisiert und mir so einige Undercover Videos und unzensierte Dokus angesehen.
Als kleines Vorwort muss ich nun dazu sagen, dass dieser Artikel lediglich, dem Ausdruck meiner Sprachlosigkeit und Erschrocken dient. Ich habe für mich vor langer Zeit entschieden, dass ich ein vegetarisches Leben führen möchte und mir deshalb schon oft genug Gedanken gemacht. Ich möchte mit diesem Blogpost niemanden meiner Leser dazu bekehren, mit dem Fleischkonsum aufzuhören und spiegel somit nicht die Meinung von PETA wieder. Jedoch finde ich, dass jeder Fleischkonsument da draußen wissen sollte, woher sein Nahrungsmittel kommt und wie es produziert wird. Viele Menschen verschließen hierbei die Augen. Nichtmal bin ich mir sicher, ob unsere Kinder dieser Nation heutzutage überhaupt noch wissen, dass Fleisch von Tieren kommt. Fischstäbchen sind zur unkenntlichkeit verarbeitet und Fleischstücke ähneln nicht mehr im geringsten ihrer ursprünglichen Form. Meines Erachtens ist es zwingend notwendig unsere Kinder früh genug aufzuklären und sie dann bei der Entscheidung für ihr Leben zu begleiten.
Zu meiner Geschichte möchte ich sagen: Mir wurde als Kind Fleisch wie selbstverständlich serviert. Ich aß gerne den ein oder anderen Hamburger und habe nicht viel nachgedacht, als ich selbstgemachte Frikadellen mit Kartoffeln in mich hineinstopfte. Als ich dann aber mit zunehmendem Alter und Denkfähigkeit, den fehlenden Link von Fleisch zum Tier realisierte, wurde mir schnell klar, dass ich das nicht unterstützen kann. In Begleitung mit viel Ärger und Unverständnis, begann ich zunächst kein Fleisch mehr zu essen. Ein paar Monate später gesellte sich der Fisch dazu und schließlich weigerte ich mich, alles, was ein getötetes Tier zur Zubereitung beinhaltete (Saußen, etc) zu verzehren. Ich habe also den vegetarischen Weg, für mich als Lebensweg, bewusst gewählt. Und ich bin zufrieden damit.
Wie eingangs gesagt, möchte ich hier niemanden rekrutieren, missionieren beziehungsweise Propaganda betreiben. Ich möchte lediglich einen Denkanstoß liefern.
Ich habe im Folgenden einmal ein paar erschreckende Videos von Youtube zusammengestellt, die verdeutlichen, wie es in der heutigen, modernen, ach so humanen Fleischindustrie zugeht.
Zudem sei gesagt: Wenn euch diese Blogposts und Facebook-Updates nerven, dann ignoriert sie einfach. Es ist eure eigene Entscheidung die Augen vor der Wahrheit zu verschließen.
Na, so ganz ist die Woche ja noch nicht vorbei. Aber auf der Suche nach frequenter Blogpostmotivation, möchte ich diese Kategorie einführen und regelmäßig die Ups und Downs der Woche posten.
Natürlich ist dieser Post, wie immer, auch als Anregung für euch zu sehen. Mich würden eure Kommentare und eure eigene Meinung sehr interessieren.
Tief in mir drinnen, habe ich bereits den Entschluss gefasst, dass sich etwas ändern muss. Den Geisseln der Vermieter, denen ich nun geschlagene 20 Jahre (Ja ich wohnte auch schon früher in diesem Haus), ausgesetzt war, muss ich nun endlich entkommen. D.h., Ich muss auf Wohnungssuche gehen.
Und was kommt da gelegener als der Umzug in eine andere Stadt. Oder ist es mehr ein Dorf? Nein an eine Stadt reicht das beschauliche Örtchen schon heran. Wenn alles gut geht, werde ich am ersten Wochenende nach der CeBIT die erste Wohnung begutachten können. Vielleicht ist sie direkt ein Volltreffer? Wer weiß.. Schön wäre es allerdings, nach dem ganzen Stress und einigem was schief ging, nun endlich mal wieder etwas zu haben, was “wie am Schnürchen” klappt.
Soeben komme ich mit leicht erhöhtem Puls nach Hause. Grund für diese beschleunigte Herzfrequenz ist eine überaus belustigende und anregende Konversation mit dem, doch sehr amüsant anmutendem Päärchen, welches sich aus Sohn und Schwiegertochter der Vermieterin zusammensetzt.
Nachdem man noch freundlich in die Wohnung der Familie gebeten wurde, ging es dann direkt los mit dem Diskutieren der letztjährigen Nebenkostenabrechnung. Über die Rechtmäßigkeit der Dokumente wurde diskutiert – es gab aber keinen bzw. nur widersprüchlichen Aufklärungswert.
Nebst einiger höchst diskutablen Widersprüchlichkeiten, gab es dann höchstinteressante Drohungen. Man möchte in Zukunft eine Nachverfolgung der Steuerhinterziehung, zur nebenverdienstlichen Einstellung eines Familienmitgliedes einleiten, sich über Stromdiebstahl auseinandersetzen und zu guterletzt sollte meine Katze Yuki bis zum 15.03.2011 aus meiner Wohnung ausziehen. Grund hierfür sei eine plötzliche Katzenphobie, seitens Schwiegertochter der Vermieterin. Gegensprüchlich, denn das Haus war noch gar nicht auf die Familie überschrieben. Komisch mh? Jetzt kommt mir der Gedanke, ob ich mir nicht selber eine Eigentumswohnung kaufen soll, denn dann kann mir keiner mehr Vorschriften machen. Ich müsste aber vorher mit meiner Bank reden, ob sie mir eine günstige Baufinanzierung anbieten können.
Irgendwie ist es doch immer so. Unter uns Gadgetlovern geht die ständig die Lust auf Neues umher. Doch wenn der Appetit auf neue Hardware gerade nicht gestillt werden kann, gibt es noch die Möglichkeit bereits “in die Monate gekommene” Gadgets mit neuer Software aufzupeppen.
So geschehen vor ein paar Tagen mit meinem Motorola Milestone, welches mich schon länger treu auf meinen Wegen begleitet. Ich spendierte dem Smartphone nämlich – da man es anscheinend auf offiziellem Wege nie schafft – Android 2.2 Froyo, in Form der Cyanogenmod. Nicht nur dass das Ganze nun viel schneller läuft und auch noch besser mit dem Akku haushaltet, sodass ich erst spät am Abend ans Netz muss – Nein! Die Kamera ist endlich benutzbar!
Zuvor ärgerte ich mich immer wieder über die schlechten Aufnahmen die vor allem bei Dunkelheit und eingeschaltetem Blitz entstanden sind. Ein Beispiel hänge ich hier mal an:
Man sieht deutlich den schwarzen Streifen, der beim Blitzen durch eine fehlende Synchronisation mit der Kamera entsteht.
Dieser ist nun gänzlich verschwunden. Und auch die Bilder wirken deutlicher und schärfer. Ich bin zufrieden und kann die Kamera nun endlich sinnvoll nutzen.
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