Archive for the 'Ärger' Category

Die verzweifelte Suche nach einem vernünftigen Provider

Irgendwie scheint es mir in letzter Zeit so. als wäre Deutschland, was Technologie angeht, eher ein Entwicklungsland. Schaut man in das EU Umland, findet man nicht nur in Sachen Datenverträge für Smartphones eindeutig bessere Alternativen, als hierzulande, auch was den Service bei DSL Verträgen angeht, scheint hier gähnende Leere zu herrschen.

VodafoneDSL_last_864000

Nachdem ich vor etwa 2 Jahren nach Altena gezogen bin, hat sich bezüglich meiner Anbindung hier nicht viel verändert. Vodafone konnte mir damals nur einen 6MBit/s Anschluss anbieten, der für den gleichen Preis, wie damals in Hagen, noch nicht einmal ISDN beinhaltete. Meine Erreichbarkeit auf meinem Festnetztelefon hing also vom Wohlwollen meiner Datenverbindung ab. Doch nicht nur das: In letzter Zeit häuften sich die Fälle von Packet Loss auf meiner Leitung – in den letzten 7 Tagen erreichte dies sogar ein unerträgliches Ausmaß.

Eine erste Auswertung der Anbindungsüberwachung mittels Smokeping, ergab einen Durchschnittsping von 452.4ms – Der Packet Loss betrug über diesen Zeitraum überwacht 7.79%. Zu seinen besten Zeiten erreichte letzterer übrigens den Rekordwert von 94.7% verlorene Pakete, welches nahezu einer nicht existenten Leitung gleich kommt.

packetloss

Da ich mit dieser Lossrate den Support weder mittels eines Tickets, noch über einen Anruf (ihr erinnert euch VOIP)  erreichen konnte, formulierte ich meinen Unmut bezüglich dieser Zustände auf der Facebook-Likeseite des Unternehmens. Nachdem ich lange Zeit gekonnt ignoriert wurde, erhielt  ich dort die Antwort, dass für meinen Postleitzahlenbereich keine Störung vorliegt. Eine störungsfreie Leitung bei Vodafone muss also mit 5.3% Pakete auskommen… Interessant.

Nachdem Vodafone an diesem Wochenende das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht hat, habe ich nun eine 50 MBit/s Kabel Anbindung bei Unitymedia in Auftrag gegeben. Montag kommt bereits der Techniker, der meinen Anschluss dafür einrichten soll. Da bin ich mal gespannt.

Offener Appell: Liebes Telefonica O2 Team,

mzl.tvxdmndh.175x175-75seit ich mit dem von HTC genauten XDA NEO mein erstes Smartphone mit einem Vertrag von Telefonica O2 aktivierte, bin ich ein hochzufriedener Kunde in ihrem Unternehmen. Zuvor begann meine Mobilfunkreise in den Netzen von Mannesmann D2 und T-D1, da sich allerdings die Preis/Leistungs-Rechnung bei O2 für Smartphones immer etwas besser gestaltete und auch die Smartphone-Auswahl seinerzeits die beste war, entschied ich mich stets für Sie. Nun aber, seitdem der Siegeszug der intelligenten Mobilgeräte seinen Lauf nahm, verschlechtert sich die Situation zusehens.

Ein Smartphone ist in heutigen Tagesabläufen nicht mehr wegzudenken. Viele ihrer Kunden verlassen sich auf das hochtechnologische Gerät in ihrer Hosentasche. Dass durch die dafür nötigen Verträge,  Millionen in die Kassen von Telefonica O2 fließen, muss ich dabei ja hoffentlich nicht erwähnen. Jedoch ist es genau JETZT an der Zeit in euer Netz zu investieren. Die täglich steigende Zahl der Neuaktivierungen schwächt Netze in Ballungszentren stetig. Da Handyverträge bei Gewinn-orientiert geführten Unternehmen allerdings in der Zahl der Vergabe nicht begrenzt sind, stoßen die Kapazitäten an ihre Grenzen.

Lassen Sie mich das in einer Analogie verdeutlichen: Es ist Freitag Abend. Viele feierwütige Menschen gehen in ihre Lieblingsclubs. Die Türsteher haben die Aufgabe den Zufluss an Gästen zu begrenzen, um die Qualität für die Feier-Gesellschaft zu wahren. Stößt der Club an seine Bauart bedingten Grenzen, bekommt das Personal die Order, die Türe dicht zu machen. Sei es um Schaden am Inventar zu verhindern oder den Spaß der Feiernden nicht zu beschneiden. Der Club hat nun 2 Möglichkeiten um mehr Menschen hineinzulassen und somit mehr Geld in die Kassen zu bekommen. Möglichkeit 1: Der Club lässt einfach jeden herein und lebt mit dem Frust der Kundschaft, wegen der überfüllten Lokalitäten oder Möglichkeit 2: Der Clubbesitzer entscheidet sich für einen Ausbau der Räumlichkeiten.

Im Netz von Telefonica O2, macht es gerade in den Ballungszentren im Ruhrgebiet den Eindruck, als würde man nach Möglichkeit Nummer 1 handeln. Zwar hat sich die Empfangsstärke im Groben deutlich verbessert – so kann man mittlerweile öfter 2 Balken in geschlossenen Räumen erwarten, als dies früher der Fall war, doch der Datenverkehr ist so instabil wie noch nie. In immer gehäufterem Ausmaß muss ich mit einer instabilen Kommunikation zu Netzwerkdiensten herumschlagen, so dass ich beinahe gezwungen bin, meinen Mobilfunkvertrag bei Ihnen zu kündigen und nach jahrelanger Zufriedenheit zur – tut mir leid – besser ausgestatteten Konkurrenz zu flüchten.

Die Suche nach Netz gleicht inzwischen bereits der Suche nach Gold. Dabei ist es nicht mehr die Positionierung der Empfangsgeräte, die hier die Erfolgsquote verbessern könnte, sondern einfach die Willkür der Basisstationen, welchem eingebuchten Gerät diese nun die Priorität erteilen, eine HSPA Verbindung herzustellen. Hierunter leidet nicht nur die Nutzungserfahrung von Netzwerkdiensten, sondern auch die Akkulaufzeit der Endgeräte und somit zu guter letzt, die Umwelt durch den gesteigerten Stromhunger der hierbei entsteht.

Über euren Support kann ich mich nicht beschweren. Da ist alles super. Ihr antwortet sogar auf Tweets, das ist echt sehenswert. Doch habe ich das Gefühl, als würde auf Tickets nur mit automatisch genierten Standardantworten reagiert werden, denn einen in einem Ticket angekündigten Ausbau von Kapazitäten in meinem Postleitzahlen Bereich hat es bisher hier nicht gegeben. Im Gegenteil: Es häufen sich die genervten Aussagen von Freunden und Familie über die Verschlechterung der Netzqualität!

Liebes Telefonica O2 Deutschland Team: So macht das hier wirklich keinen Spaß mehr. Wenn man auf das Netz angewiesen ist – und das sind wir nunmal heute so ziemlich alle – brauchen wir Kapazitäten. Und da kommt ihr in’s Spiel: Ständig bietet ihr neue Angebote und vermeintlich gute Verträge, doch von Ausbau spüren wir Endkunden nichts. Bitte nehmt das in Angriff, damit wir auch in näherer Zukunft wieder zufriedene Kunden in eurem Netz sein können. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben und glaube immernoch an ein mobiles Internet, das wirklich jeder einzelene in der Tasche haben kann.

Vielen Dank,

(ein momentan sehr genervter) Steven Lew
Post Scriptum

An die Blogger-Gemeinde: Schließt euch an, macht die Welle. Sorgt für Aufsehen. Unsere Berdürfnisse dürfen bei O2 Deutschland nicht ungehört bleiben. Wir brauchen Antworten. Wir brauchen Netz. Lasst uns gemeinsam dafür kämpfen, damit wir wieder mehr Leistung für unser Geld bekommen.

EVE Gatecamps sind scheiße, oder: Wie verliere ich 1 Woche Aufwand in 5 Minuten?

Jeder von euch, der auch nur einmal im entferntesten Sinne mit Online-Rollenspielen zutun gehabt hat, kennt dieses Szenario: Ihr lauft gerade mit eurer frisch erspielten Ausrüstung umher, erfreut euch eures Lebens und seid stolz auf das, was ihr da erreicht habt. Was passiert wohl als nächstes? Genau. Irgendein Mitspieler kreuzt eures Weges und versohlt euch mal so richtig den Arsch.

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Dass im Falle von EVE Online das Ganze, ganz schnell richtig massive Ausmaße annehmen kann, wird schnell deutlich. So sind Raumschiffe im mittleren Bereich bereits so dermaßen teuer, dass man für den Erwerb Tage, mitunter Wochen lang, mühsam sein Geld erspielen muss. Seit ewiger Zeit habe ich nun Ware von A nach B verschifft, den mickrigen Gewinn durch diese Transaktionen unter mein virtuelles Kopfkissen gelegt, um mir dann nun endich den wohlverdienten Tarnkappenbomber zuzulegen. Jegliche Mühe gipfelte dann in angesprochenem Gatecamp, in dem ich in nicht einmal 5 Minuten zusehen musste, wie mein neues, noch fabrikneu glänzendes Schiff, in tausend Teile zerfetzt wurde.  Und dabei hatte ich nichtmal eine opulente Explosionsanimation, da ich mangels guter Grafikkarte am Notebook auf High-End Grafik zugunsten der Spielperformance verzichten muss.

Dieser Blogeintrag hat natürlich nur einen Sinn. Er soll meinen Unmut meinen Kotzreiz, den ich gerade empfinde, darstellen und mich eventuell durch das Aufschreiben meiner Gedanken etwas von meiner seelischen Qual befreien. Ja, ich weine gerade von der allerübelsten Sorte, dass mir das passiert ist und ja, ich weiß selbst, dass ich selbst Schuld bin, wenn ich mit einem hochpreisigen Schiff, durch Low-Security Sektoren fliege.

Danke für eure Anteilnahme.

Eve kill

Abellio Rail setzt mich in der Pampa aus

Klar, eins vorweg: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, dennoch halte ich folgende Situation für grenzwertig.

Problemstellung: Verfährt man mit allen Menschen so, oder liegt es daran, dass ich lange Haare habe, eine Brille trage, oder in Schwarz gekleidet war?

Situationsbeschreibung: Wir wollten nach Essen. Mehr nicht. Ein Freund stellt mir in Aussicht, dass ich mit einem kleinen Aufpreis für das Zusatzticket, auf seinem Ticket 2000 mitfahren könne. Natürlich geht man als Autofahrer, dann davon aus, dass der Ticketbesitzer weiß wie sein Abonnement funktioniert und steigt ganz unbedarft in den Zug. Nach nicht einmal 5 Minuten entspannter Fahrt, taucht dann der werte Herr Kontrolleur von Abellio Rail mit der Personalnummer 950 im Waggon auf und fragt nach den Fahrausweisen. Gerne haben wir ihm das Ticket 2000 mitsamt der beiden gelösten Zusatztickets gezeigt und wurden unfreundlich und sehr bestimmt darauf hingewiesen, dass dann wohl jetzt die Personalien zur Verfahrenseröffnung aufgenommen werden sollen. Nicht mehr ganz so entspannt wurde dies dann erledigt, mit dem Abschluss, dass wir mitten im Nirvana an einem Bahnhof, den man eher als abgewrackte Pommesbude bezeichnen könnte, auf die Straße geworfen wurden. Es folgte ein stundenlanger Marsch, zurück in die Zivilisation.

Nun erneut die Problemfrage: Gut. Wir sind alle noch jung und doch noch recht fit auf den Beinen. Aber was passiert, wenn ältere und gebrechliche Menschen in diese Falle tappen. Werden die dann ganz unbedarft aus dem Zug entfernt? Oder liegt es im Endeffekt doch daran, dass ich lange Haare habe, Brille trage und in Schwarz gekleidet war?

Moral der Geschichte: Ich werde nicht mehr mit dem Zug fahren. Anstelle dessen, werde ich wohl weiter die Welt mit meinen Abgasen verpesten, dafür aber deutlich sicherer, komfortabler und vor allem günstiger an mein Ziel kommen. Tja. Fuck you Abellio Rail!

Langsam nervt der #Weltuntergang

Nirgends liest man noch was anderes. Überall herrscht nur noch dieses eine Thema vor. Der Weltuntergang und die angebliche Prophezeihung der Maya. Leute wacht auf! Wenn man sich eine gute Geschichte ausdenken möchte, dann sollte man diese auch auf tatsächlichen Fakten aufbauen. Ein endender Mayakalender ist nichts anderes, als ein schlechter Internet-Hoax, der weit genug in die Welt getragen wurde, dass er durch die Medien ging. Doch wie heißt es so schön? Nur weil etwas oft wiederholt wird, ist es noch lange nicht wahr!

Ebenso hirnrissig ist es, dass ein brauner Riese oder sogar ein “Rogue Planet” in diesem Jahr in unser Sonnensystem eintritt und im Zuge dessen mit der Erde kollidiert. Zahlreiche Videos auf Youtube sollen diesen Planet X – auch Nibiru der angebliche Heimatplanet der Anunnaki, den Menschheitsschöpfern, genannt – zeigen.

Zugegeben: Aus dem Augenwinkel betrachtet, sieht das Ganze beim ersten Hinsehen schon ein bisschen wie ein aufleuchtender Planet aus. Doch warum das Ding eine einfache Reflexion auf der Kameralinse ist, liegt doch klar auf der Hand. Was für ein Lichtblitz muss das sein, damit ein Planet außerhalb unserer Atmosphäre von ihm angestrahlt werden kann. Selbst stärkste Laser sind nicht mehr sichtbar, wenn sie ferne Himmelskörper anstrahlen. Wie soll dann eine zerstreute Lichterscheinung, durch eine Explosion vorgerufen, einen Planeten sichtbar machen. Davon abgsehen, müssten wir die astrophysikalischen Auswirkungen dieses Himmelskörpers schon lange auf unserem Planeten zu spüren bekommen.

Statistisch gesehen, ist die Frequenz an Naturkatastrophen nicht höher, als in den Jahren davor. Unser Empfinden derer, ist allerdings durch unser neues Nutzungsverhalten der modernen Medien und der Vernetztheit unserer Kontakte stärker ausgeprägt. Es ist also nur subjektives Empfinden.

Allerdings ist das Lustigmachen über ein drohendendes Weltende, nicht wirklich das schlaueste, was man in diversen sozialen Netzwerken posten kann. Sorgt die Menschheit nicht schon selbst dafür, dass unsere Spezies nicht mehr lange auf diesem Planeten verweilen darf? An dieser Stelle möchte ich allerdings keine politische Diskussion lostreten, man sollte sich aber dennoch einmal vor Augen führen, wie kurz wir davor stehen unseren Heimatplaneten selbst zu zerstören. Kriege, Umweltverschmutzung, Hunger, Gier und Machtsucht sind hier nur wenige der Beispiele, die an dieser Stelle anzuführen sind.

Denkt also etwas darüber nach, wenn ihr über ein Überleben des “Weltunterganges” schreibt. Meiner Meinung nach befinden wir uns nämlich schon lange mittendrin.

Überfüllte Geschäfte

Jetzt mal ehrlich. Ja, bald ist Weihnachten und ja, je eher man anfängt Geschenke zu kaufen, umso stressloser wird das ganze Unterfangen meistens. Dass jeder seiner Lieben ein Geschenk bekommen sollte ist klar und je mehr Köpfe die Familie zählt, desto zeitintensiver ist die Suche. Doch jetzt mal Hand auf’s Herz. Muss es wirklich sein, dass bereits im Oktober – es ist beinahe noch Sommer – die Läden überfüllt sein müssen? Egal wo man hingeht, überall sieht man Menschen mit vollen Einkaufstüten – sicherlich der ein oder andere mit Sachen für sich selbst – doch gerade heute erst, häuften sich die in Geschenkpapier verpackten Waren.

Besonders geil ist das natürlich, wenn man in der Mittagspause schnell mal in die Stadt will, um sich etwas zu holen, bei dem man sogar ganz genau weiß, was man will. Man kämpft sich also vor bis zum gewünschten Objekt, schnappt es sich und ratzfatz zur Kasse. Doch Pustekuchen. In diesen Tagen muss man damit rechnen, sich in einer meterlangen Schlange vor der Kasse in Geduld zu üben. Wenn man denn überhaupt bis dahin kommt. Viele Waren sind nämlich bereits vergriffen.

Ich wollte mir übrigens heute ein paar neue Schuhe kaufen. Ja, das wird mal wieder Zeit. Hab’s mir dann aber verkniffen, als ich die Schlange sah. Jetzt werde  ich mich erstmal durch die Auswahl von Mirapodo kämpfen und schauen was es dort gibt. Mein Schwager wird sich freuen – der arbeitet nämlich bei DHL. Höhö.

Ist unsere Politik wirklich so aussichtslos, wie sie scheint?

Je länger ich mich mit einem gewissen Thema auseinandersetze, desto deutlicher und klarer werden mir die Strukturen und Lösungen sind recht zügig am Horizont zu erkennen. So war es zumindest in den meisten Fällen. Doch gibt es in Deutschland wohl leider auch Themen, an denen man sich nur die Zähne ausbeißen kann, ohne jemals zu einem Ergebnis kommen zu können.

So wirkt es zum Beispiel, wenn man sich unsere Politiker anhört. In einem ständigen Teufelskreis bewegen sich unsere Lieblingsparteien durch die politische Hölle und merken dabei nichtmal, wie frustriert das Volk unter ihrer Führung wird. Unser tägliches Leben wird immer teurer, unser Lebensabend immer ärmer. Wir müssen Angst um unsere Existenz haben während Abgeordnete ihre Gelder einfach erhöhen dürfen. Milliarden werden in’s Ausland geschossen, während 11.000 Frauen im Inland aufgrund eines Machtspiels der FDP auf der Straße sitzen. Hier ging es nicht um Bargeld, sondern um eine Bürgschaft.

Wenn ich dann am Abend noch einen arroganten Kurt Beck (SPD) im Fernsehen sehen muss, der sich wie ein Grundschulkind benimmt und mit Luftblasen um sich schießt, dann fass ich mir als deutscher, wählender Staatsbürger an den Kopf. Was bleiben mir denn für Alternativen? Ich MUSS ja die Piraten wählen. SPD, FDP, CDU.. Alles keine Alternativen, vertreten sie alle nicht meine Interessen. Es ist Zeit für Veränderung in Deutschland.

Und wenn ich mir dann auch noch unsere vorlauten FDP Spitzenkandidaten anhören muss.. Umfragewerte der Liberalen liegen ja bekanntlich teilweise sogar unter denen diverser Splitterparteien und dennoch gibt man sich, als sei man die treibende Kraft im Parlament.

Mittlerweile wird in Deutschland reguliert was das Zeug hält. Klar, neu ist das alles nicht. Aber wenn ich mir Dinge anhören muss, wie “Kopfhörerverbot auf Deutschlands Straßen” oder auch “Tempolimit 120 in NRW”, dann kann ich nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte. KiTas sollen wieder kostenpflichtig, Studiengebühren wieder eingeführt werden. In Rheinland Pfalz wird seit Jahren ein Millionengrab in Form des Nürburgrings ausgehoben, im Osten stehen Brückenteile in der Gegend, an denen nicht weitergebaut werden kann/will. Millionen über Millionen werden rausgeschmissen, ohne Ergebnis..

Was soll man als Wähler jetzt tun? Frustration macht sich breit. Blindes Hoffen ist nicht mein Ding und Auswandern ist doch keine Alternative. Das Leben ist einfacher, wenn man politisch nicht interessiert ist, richtig?

Röslers verzweifelter letzter Versuch

Nachdem die Piraten auch im Saarland auf Anhieb erfolgreich waren, scheint unser Phips – Philipp Rösler – nun  verzweifelt um die letzten Wähler zu kämpfen. So fordert der FDP Chef und Bundeswirtschaftsminister nun, dass über Themen der Internetregulierung breiter und öffentlicher, nicht nur im Internet, diskutiert werde.

Wir sind darauf angewiesen, dass das öffentlich diskutiert wird

Philipp Rösler, FDP

Die Stärken des neuen Kommunikationsraumes, seien stärker hervorzuheben, so Phips weiter. Blanker Hohn, wenn ihr mich fragt. In der Vergangenheit waren Rechte im virtuellen Raum doch nur noch einzuschränken. Der böse rechtsfreie Raum barg doch nur Gefahren und muss reguliert werden.

Vor allem angesichts der immernoch währenden Diskussion um das Urheberrechtsschutzgesetz ACTA, wirkt die Aussage Röslers wie eine knallharte Lüge. So hat man sich seit Jahren dazu entschieden, die Gesetzgebung geheim zu diskutieren. Unsere Politik widerspricht sich wieder einmal selbst.

In der Zukunft möchte die FDP, wie sollte es auch anders sein, die Netzpolitik stärker in’s Auge fassen. Die “digitalen Liberalen” nannten sie eine Konferenz, die gestern in Berlin stattfand. So kämpft die FDP nun also um die letzten Wähler. Vorbei die Zeiten in denen ein sympathischer, Schwuler mit ehrlichen Lügen durch das Land zog.

Appell an die FDP

Phips, BITTE BITTE erkenne deine Niederlage an. Mach es nicht noch schlimmer. Die Netzgemeinde erkennt sehr genau, wie ihr funktioniert. Eure Lügen sind wir satt. Angesichts des nahen Untergangs verlassen die Ratten das sinkende Schiff und versuchen sich an die letzten schwimmenden Stücke zu klammern.

Klarmachen zum Ändern, liebe Kollegen! – Piraten wählen, FDP verschmähen.

Liebes Telefonica O2 Deutschland Team…

seit einer knappen Ewigkeit erfahre ich nun immer öfter, immer stärkere Probleme, a) mit dem Aufbau einer Datenverbindung nach dem Erwachen aus dem Standby, b) mit dem Halten einer Datenverbindung über einen längeren Zeitpunkt und c) mit der Übertragungsgeschwindigkeit bei GPRS Verbindungen, nach dem Erreichen des 5 GB Volumenlimits.

a) Diese Probleme existieren in großen Teilen meiner Aufenthaltsorte. Dass Verbindungsprobleme in Kleinstädten (58762 Altena) auftreten können, ist mir durchaus verständlich, dennoch sollten Ballungsgebiete wie Hagen, Dortmund oder Düsseldorf hingegen, so gut versorgt sein, dass ich dort in der Innenstadt die größtmöglichste Netzabdeckung und einen schnellen Verbindungsufbau erhalten sollte. Nach dem Erwachen aus dem Standby dauert es teilweise bis zu 5 Minuten, bis mein HTC Desire Z (bei euch gekauft), eine Datenverbindung aufgebaut hat.

b) Das stabile Halten einer längeren Datenverbindung ist in oben genannten Städten teilweise unmöglich. So schwankt die Verbindungsqualität sogar im Freien, zeitweise bereits so stark, dass sie sich zwischen 5 Balken und “nichtmal GPRS” bewegt. Ein wechseln auf eine SIM-Karte eines anderen Providers hat hier eine Verbesserung gezeigt. Das Problem liegt also definitiv bei eurem Netz.

c) In der Angebotsübersicht wird mir sugeriert, dass ich nach dem Erreichen des Datenlimits von 5GB, weiterhin auf GPRS zurückgreifen kann. Laut Datenblatt liegen die derzeit möglichen Übertragunsgeschwindigkeiten bei folgenden Werten: Download: 53,6 Kbit/s und Upload: 26,8 Kbit/s. Damit wäre ein guter Seitenaufbau ja eigentlicht kein Problem. In der Realtität wartet man teilweise 10 Minuten zum vollständigen Aufbau, wenn die Seite überhaupt angezeigt werden kann. Oftmals erhält man auch einfach einen Verbindungstimeout. Laut Speedtest erreicht der Download nach einem Verbindungsaufbau von ca 2 Minuten Wartezeit 20,48 Kbit/s. Was bei einer Empfangsqualität von gerade mal 19% im Freien durchaus verständlich ist. Beschneidet O2 also auch die Empfangsqualität beim Erreichen von 5GB Datenvolumen?

Bei einem Ping von knapp EINER GANZEN SEKUNDE, wird das Ganze darüber hinaus selbst zum E-Mails Empfangen viel zu störrisch. Verbindungsabbrüche sind hier eigentlich der Standard.

Lange Zeit war ich mit dem Service von O2 sehr zufrieden. Mit dem Smartphone-Boom habt ihr aber nachgelassen und wurdet Kundenunfreundlicher. Bereits seit 2 Jahren wird mir der Netzausbau versprochen, doch verändert hat es sich hier höchstens in’s Negative. Würde ich derzeit meinen Vertrag kündigen können, würde ich dies aus Impulsivverhalten am liebsten gestern tun.

Dieser Beitrag ist natürlich nicht nur als Beschwerde an Telefonica O2 Deutschland gedacht, sondern auch als kleinen Denkanstoß, der die Sichtweise EINES Kunden, der auf seine Datennetzversorgung aus professionellen Gründen (mobiler Online-Journalismus), angewiesen ist, schildern soll.

Weiters ist dies natürlich ein Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung der anderen großen deutschen Provider. Wer macht mir ein Angebot, welches dem Tarif O2-Blue 100 nahekommt? Ich erwarte 5GB Datenvolumen, echtes, schnelles GPRS nach dem Erreichen der 5GB, SMS Flat in alle Netze, Festnetz Flat und 100 Freiminuten. Ausgeben möchte ich dafür weiterhin nicht mehr als für den gleichen Tarif bei O2. Als letzter kleiner Hinweis: O2 gewärte mir einen Journalistenrabatt..

Statement des Wochenendes – Oder: Stoppt Tierquälerei!




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