Archive for the 'Persönliches' Category

Updaten ist doof oder: Warum das Blog-Design plötzlich anders ist

Für den Fall, dass ihr euch momentan wundert, warum Nakaori.net nicht mehr dunkel ist: Ich kam gestern auf die glorreiche Idee, sämtliche Serversoftware mit Updates zu versehen. Im Zuge dessen habe ich auch eine Aktualisierung der Bloggingsoftware, sowie des Themes vorgenommen. Die altbekannte Regel, vorher ein Backup durchzuführen, habe ich natürlich gekonnt missachtet und somit kam es, dass durch das Update des K2 Themes, auch sämtliche custom-made Files gelöscht wurden.

design

Tja, und somit ist Nakanet nun nicht mehr schwarz, mit einem schönen Sonnenuntergangs-Header, sondern weiß und zeigt ein Foto vom letzten Shooting. Irgendwo muss man halt immer Abstriche machen und wer weiß, vielleicht ist das neue Theme nur im ersten Augenblick ungewohnt und stellt sich hinterher noch als positive Änderung heraus.

Was haltet ihr von der neuen Aufmachung?

Servers and stuff..

So. Die erste Woche in meinem Praktikum liegt nun bereits hinter mir. Zeit ein erstes Wort darüber zu verlieren. Zwar darf ich aufgrund meiner Geheimhaltungsklausel nicht wirklich in’s Detail gehen, doch ein paar Eindrücke, möchte ich euch nicht vorenthalten. Schließlich ist das Ganze ja eine tiefgehende Veränderung in meinem Leben.

Seit letztem Dienstag bin ich nun Praktikant bei der Firma myLoc Managed IT. Dort bin ich derzeit im Team des Managed Hosting Bereiches untergebracht. Unsere Aufgaben beziehen sich somit auf das Aufbauen, Installieren und Bereitstellen von Serversystemen für den Endkunden. Dabei ist es egal, welche Applikationen der Kunde letztenendlich auf diesem Server ausführen möchte. Wir unterstützen den Kunden bei seinem Vorhaben auf Hard- und Softwareseite. Das Angebot ist dabei ebenso vielfältig wie die Kundschaft. Von “normalen” Servertowern, über Bladesystemen bis hin zu virtuellen Servern (VServern), kann bei uns alles bestellt werden. Nach oben hin gibt es keinerlei Beschränkungen – außer eventuell das Budget der Kundschaft.

Auch wenn zwischen PC und Servertechnik nicht sonderlich große Unterschiede herrschen, sind dennoch einige Besonderheiten auf dem Bereich zu beachten. Auch nach jahrelanger Erfahrung mit Hardware, musste ich mich einigen Stolpersteinen gegenüber doch geschlagen geben und nach Rat fragen. Das hätte ich vor meinem Praktikum so nicht erwartet.

Ab dem 01. August wird mein Praktikum dann in eine Ausbildung übergehen. Nachdem ich im letzten Jahr meine Prüfung zum KFZ Mechatroniker bestanden habe, werde ich dann einen zweiten Ausbildungsberuf ergreifen, der mir wohl besser liegt. Als ich gestern vor der Arbeit noch kurz in meinem alten Betrieb war, konnte ich mir die Arbeit mit Autos gar nicht mehr richtig vorstellen…

Abellio Rail setzt mich in der Pampa aus

Klar, eins vorweg: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, dennoch halte ich folgende Situation für grenzwertig.

Problemstellung: Verfährt man mit allen Menschen so, oder liegt es daran, dass ich lange Haare habe, eine Brille trage, oder in Schwarz gekleidet war?

Situationsbeschreibung: Wir wollten nach Essen. Mehr nicht. Ein Freund stellt mir in Aussicht, dass ich mit einem kleinen Aufpreis für das Zusatzticket, auf seinem Ticket 2000 mitfahren könne. Natürlich geht man als Autofahrer, dann davon aus, dass der Ticketbesitzer weiß wie sein Abonnement funktioniert und steigt ganz unbedarft in den Zug. Nach nicht einmal 5 Minuten entspannter Fahrt, taucht dann der werte Herr Kontrolleur von Abellio Rail mit der Personalnummer 950 im Waggon auf und fragt nach den Fahrausweisen. Gerne haben wir ihm das Ticket 2000 mitsamt der beiden gelösten Zusatztickets gezeigt und wurden unfreundlich und sehr bestimmt darauf hingewiesen, dass dann wohl jetzt die Personalien zur Verfahrenseröffnung aufgenommen werden sollen. Nicht mehr ganz so entspannt wurde dies dann erledigt, mit dem Abschluss, dass wir mitten im Nirvana an einem Bahnhof, den man eher als abgewrackte Pommesbude bezeichnen könnte, auf die Straße geworfen wurden. Es folgte ein stundenlanger Marsch, zurück in die Zivilisation.

Nun erneut die Problemfrage: Gut. Wir sind alle noch jung und doch noch recht fit auf den Beinen. Aber was passiert, wenn ältere und gebrechliche Menschen in diese Falle tappen. Werden die dann ganz unbedarft aus dem Zug entfernt? Oder liegt es im Endeffekt doch daran, dass ich lange Haare habe, Brille trage und in Schwarz gekleidet war?

Moral der Geschichte: Ich werde nicht mehr mit dem Zug fahren. Anstelle dessen, werde ich wohl weiter die Welt mit meinen Abgasen verpesten, dafür aber deutlich sicherer, komfortabler und vor allem günstiger an mein Ziel kommen. Tja. Fuck you Abellio Rail!

Eine erste Exkursion in die Welt der Musikproduzenten

Irgendwie habe ich in meinem Leben bereits ziemlich viel ausprobiert.  Auf kreativer Basis, zähle ich das Schreiben, das Zeichnen, Malen und Designen allerdings nicht zu meinen Stärken. Auf meiner Selbstfindungs-Tour musste also mal wieder ein neues Ziel her, also habe ich mich einfach mal im Produzieren von elektronischer Musik versucht.

Dank der Komplexität der Studiosoftware bedarf es allerdings einiger Einarbeitungszeit, die durch zahlreiche Rückschläge und Null-Bock-Phasen, immer mal wieder unterbrochen und gestört wurde. Erste Tests allerdings sind bereits, mehr oder weniger erfolgreich, vollzogen worden und auch ein erstes Ergebnis, mit dem ich ganz zufrieden bin, ist dabei herausgekommen.

Mein erster Track ist ein Cover eines Songs der russischen Mädchen-Band tatu, die vor einigen Jahren mal recht erfolgreich waren. Der Song hieß “Gomenasai” und bestach durch eine recht eingängige Melodie, die auch schon einmal von einem amerikanischen Rapper gesamplet wurde. Mein Track ist dem angelehnt “Russian Birth” genannt und auf Youtube und Soundcloud zu hören.

Langsam nervt der #Weltuntergang

Nirgends liest man noch was anderes. Überall herrscht nur noch dieses eine Thema vor. Der Weltuntergang und die angebliche Prophezeihung der Maya. Leute wacht auf! Wenn man sich eine gute Geschichte ausdenken möchte, dann sollte man diese auch auf tatsächlichen Fakten aufbauen. Ein endender Mayakalender ist nichts anderes, als ein schlechter Internet-Hoax, der weit genug in die Welt getragen wurde, dass er durch die Medien ging. Doch wie heißt es so schön? Nur weil etwas oft wiederholt wird, ist es noch lange nicht wahr!

Ebenso hirnrissig ist es, dass ein brauner Riese oder sogar ein “Rogue Planet” in diesem Jahr in unser Sonnensystem eintritt und im Zuge dessen mit der Erde kollidiert. Zahlreiche Videos auf Youtube sollen diesen Planet X – auch Nibiru der angebliche Heimatplanet der Anunnaki, den Menschheitsschöpfern, genannt – zeigen.

Zugegeben: Aus dem Augenwinkel betrachtet, sieht das Ganze beim ersten Hinsehen schon ein bisschen wie ein aufleuchtender Planet aus. Doch warum das Ding eine einfache Reflexion auf der Kameralinse ist, liegt doch klar auf der Hand. Was für ein Lichtblitz muss das sein, damit ein Planet außerhalb unserer Atmosphäre von ihm angestrahlt werden kann. Selbst stärkste Laser sind nicht mehr sichtbar, wenn sie ferne Himmelskörper anstrahlen. Wie soll dann eine zerstreute Lichterscheinung, durch eine Explosion vorgerufen, einen Planeten sichtbar machen. Davon abgsehen, müssten wir die astrophysikalischen Auswirkungen dieses Himmelskörpers schon lange auf unserem Planeten zu spüren bekommen.

Statistisch gesehen, ist die Frequenz an Naturkatastrophen nicht höher, als in den Jahren davor. Unser Empfinden derer, ist allerdings durch unser neues Nutzungsverhalten der modernen Medien und der Vernetztheit unserer Kontakte stärker ausgeprägt. Es ist also nur subjektives Empfinden.

Allerdings ist das Lustigmachen über ein drohendendes Weltende, nicht wirklich das schlaueste, was man in diversen sozialen Netzwerken posten kann. Sorgt die Menschheit nicht schon selbst dafür, dass unsere Spezies nicht mehr lange auf diesem Planeten verweilen darf? An dieser Stelle möchte ich allerdings keine politische Diskussion lostreten, man sollte sich aber dennoch einmal vor Augen führen, wie kurz wir davor stehen unseren Heimatplaneten selbst zu zerstören. Kriege, Umweltverschmutzung, Hunger, Gier und Machtsucht sind hier nur wenige der Beispiele, die an dieser Stelle anzuführen sind.

Denkt also etwas darüber nach, wenn ihr über ein Überleben des “Weltunterganges” schreibt. Meiner Meinung nach befinden wir uns nämlich schon lange mittendrin.

PETA informiert:

Die Pelzindustrie beweist Kreativität, um das Wort “Hund” zu vermeiden. Gut zu wissen, denn hinter diesen Begriffen kann sich Fell von Hunden in Bekleidung verstecken:

- Asian Jackal
- Asian Wolf
- Asiatic Raccoon
- Asiatischer Waschbär
- Bio-Wolf
- China Wolf
- Corsac fox
- Dogaskin
- Dogue de Chine
- Gaewolf
- Goyangi
- Kou pi
- Loup d’Asie
- Mountain Goat Skin
- Pommernwolf
- Sakhon Nakon Lamb Skin
- Sobaki
- Sobalsky
- Wildhund
- WolfofAsia
- …

Jeden Tag leiden Tiere für die Pelzindustrie. Wir finden: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie tragen.

www.PETA.de/Pelzinfo

Offene Reaktion auf Rückmeldung des O2-Kundendienstes

Bereits vor einer Woche, erhielt ich diese E-Mail, nachdem ich zuvor den Kundendienst von Telefonica O2 Deutschland, aufgrund von starken Störungen, im UMTS Netz des Anbieters kontaktierte. Nachdem sich heute erneut Probleme mit der Datenverbindung einschleichen, möchte ich meine Reaktion dazu öffentlich machen und sehen, ob die gleichen Probleme, vielleicht an anderen Orten ebenfalls auftreten.

Original E-Mail durch den Kundendienst am 31.10.2012

Guten Tag Herr Lew,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Bitte entschuldigen Sie die bestehende Störung und die dadurch eingeschränkte Nutzung unseres Services.

Bei der von Ihnen gemeldeten Störung handelt es sich um einen lokalen Netzengpass. Unsere Techniker arbeiten bereits an der Beseitigung dieses Engpasses.

Sobald dieser behoben ist, werden Sie per SMS darüber informiert.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Freundliche Grüße

Pressestelle Kundenbetreuung

Telefónica Germany GmbH & Co. OHG – Georg-Brauchle-Ring 23-25 – 80992 München – Deutschland – www.o2.de

 

Sorry lieber Kundendienst,

aber ihre Antwort ist keine zufriedenstellende Lösung des Problemes. Fakt ist, dass das Problem genau in diesem Moment besteht und sich durch die Antwort, vor ziemlich genau einer Woche noch nicht viel daran geändert hat.

Was genau erwarten Sie von mir? Ich zahle (und zwar nicht gerade wenig) dafür, dass ich den Service von O2 Deutschland in Anspruch nehmen kann. In diesen Momenten des sogenanannten Netzengpasses, ist die Leistung die ich vertragsrechtlich in Anspruch nahm, nicht erbracht worden. Ich bezahle also auf Neudeutsch, “für Nüsse”.

Anstelle dieser sinnfreien E-Mails durch den Kundendienst, könnte man die Neuannahme von Kunden verweigern, bis das Netz die benötigten Ressourcen hergeben kann.

Wie lange soll ich denn nun auf die Beseitigung des Engpasses warten? Geht das genausoschnell wie die Aufrüstung auf LTE? Na dann Prost Mahlzeit…

90s, Trash und der komische Tag danach

An  alle unter euch, die noch nie auf einer Trash Party waren, muss ich an dieser Stelle eine große Empfehlung aussprechen. Der Mix aus guten Freunden und (nicht nur) schlechter Musik – die die eigene Kindheit prägten – scheint immer gut anzukommen. Gestern begab es sich nun, dass ich eine dieser Trash-Parties mit 90s Setting besuchte.

Dass es voll wird, war klar, aber dass bereits nach 2 Stunden die Türen geschlossen werden musste, war mir vorher nicht bewusst. Der Laden war gnadenlos voll, der Schweiß tropfte förmlich von der Decke. Neben den mitgebrachten Freunden, hat man interessanterweise auch, mehr oder weniger aus den Augen verlorene, alte bekannte wiedergetroffen. Toll, wenn man dann merkt, dass diese immernoch so drauf sind wie früher. Man fühlt sich sofort in eine frühere Zeit, zurückversetzt.

Dass trashige Musik, meist die beste ist, um mal richtig auszurasten und auch den letzten Muskel im Körper zu bewegen, muss ich wohl niemandem erzählen. Der nötige Pegel sorgt dann auch dafür, dass es einem nicht ganz so peinlich ist. Und selbst wenn, sofern die eigene Gruppe Spaß hat, ist es doch egal was andere denken.

Diejenigen, die nun Bock haben, beim nächsten Mal dabei zu sein, schauen hier rein: https://www.facebook.com/Trashdanceterror

Eine andere Seite der Medaille, ist aber immer der Tag nach der Party. Neben Müdigkeit, schleicht sich oftmals auch ein gewisses Gefühl der Ratlosigkeit oder Leere ein. Wie genau ich das definieren kann, weiß ich nicht. Vermutlich gibt es dafür auch eine ganz plausible, wissenschaftliche Erklärung und hat wohl mit dem wegfallen der Glücksbotenstoffe, die in der vergangenen Nacht im Übermaß ausgeschüttet worden, zutun – aber das interessiert nicht. Fakt ist, dass die eigene Stimmung gedrückt ist. Gedanken kreisen, das Geschehene muss nochmal in Erinnerung gerufen werden – jede einzelene Minute noch einmal abgespielt werden.

Die Frage ist, was dabei rauskommt. Die Antwort bleibt aus. Zumindest erstmal. Während sich der Körper und auch der Geist, langsam wieder an die alltagsgraue, Konformität annähert, bleiben diese Gedanken. Gedanken an eine größtenteils gelungene Nacht und eben diese anderen. Während da irgendwas in einem zurückblickt, freut sich der andere Part schon auf das nächste Mal. Und dieses nächste Mal… das kommt bestimmt..

Überfüllte Geschäfte

Jetzt mal ehrlich. Ja, bald ist Weihnachten und ja, je eher man anfängt Geschenke zu kaufen, umso stressloser wird das ganze Unterfangen meistens. Dass jeder seiner Lieben ein Geschenk bekommen sollte ist klar und je mehr Köpfe die Familie zählt, desto zeitintensiver ist die Suche. Doch jetzt mal Hand auf’s Herz. Muss es wirklich sein, dass bereits im Oktober – es ist beinahe noch Sommer – die Läden überfüllt sein müssen? Egal wo man hingeht, überall sieht man Menschen mit vollen Einkaufstüten – sicherlich der ein oder andere mit Sachen für sich selbst – doch gerade heute erst, häuften sich die in Geschenkpapier verpackten Waren.

Besonders geil ist das natürlich, wenn man in der Mittagspause schnell mal in die Stadt will, um sich etwas zu holen, bei dem man sogar ganz genau weiß, was man will. Man kämpft sich also vor bis zum gewünschten Objekt, schnappt es sich und ratzfatz zur Kasse. Doch Pustekuchen. In diesen Tagen muss man damit rechnen, sich in einer meterlangen Schlange vor der Kasse in Geduld zu üben. Wenn man denn überhaupt bis dahin kommt. Viele Waren sind nämlich bereits vergriffen.

Ich wollte mir übrigens heute ein paar neue Schuhe kaufen. Ja, das wird mal wieder Zeit. Hab’s mir dann aber verkniffen, als ich die Schlange sah. Jetzt werde  ich mich erstmal durch die Auswahl von Mirapodo kämpfen und schauen was es dort gibt. Mein Schwager wird sich freuen – der arbeitet nämlich bei DHL. Höhö.

Scripted Reality – unmenschliche Abzocker

Also ich schalte meinen Fernseher eigentlich nur noch sehr selten ein. Und wenn, dann auch nur, um ihn als Monitor für sonstige Quellen zu nutzen. Mein TV-Programm, reicht auch mangels Freischaltung – die mein Vermieter nach einem halben Jahr, übrigens immernoch nicht geschafft hat – nicht über die öffentlich, rechtlichen hinaus. Stören tut es mich dennoch nicht – besteht das tägliche TV-Programm der privaten ja nahezu zu 100% aus Scripted Reality Formaten. Doch was genau bedeutet das eigentlich und wieso sollte man dagegen sein?

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