Wie es sich für einen anständigen Techblogger gehört, muss dieser natürlich mit Leib und Seele bei seinem Fach sein und möglichst auch privat, interessiert an dem Thema sein, welches er sich zur Aufgabe gemacht hat.
Da dies natürlich seit meiner frühesten Kindheit auf mich zutrifft und ich zugegebenerweise, ein wenig exhibitionistisch veranlagt bin, was meine technische Einrichtung angeht, möchte ich euch nicht vorenthalten, wie meine Käufe in dieser Richtung für den Monat März aussahen.
Da wäre chronologisch gesehen, natürlich als erstes das intelligente Headset aus dem Hause Plantronics zu sehen. Das Teil erkennt nämlich, als erstes Headset seiner Art, ob es sich im Ohr, auf dem Tisch, oder in der Hosentasche befindet und passt somit selbstständig den Skype Status an oder führt sonstige vorprogrammierte Events aus. Man kann es zum Beispiel so programmieren, dass es das Mikrofon während einer Unterhaltung auf Stumm schaltet, sobald man das Headset auf den Tisch legt, um Beispielsweise etwas in einem anderen Raum zu erledigen, oder sich kurz mit einer anwesenden Person austauschen will, ohne dass der Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung, dies mitbekommt.
Okay zugegeben – ein wirklicher Kauf in dem Sinne ist es nicht, denn das Headset wurde mir von der Firma Plantronics zur Verfügung gestellt und bereichert seitdem mein Leben in verschiedenen Situationen.
Als nächstes stand in diesem Monat etwas größeres an und deswegen gibt es momentan über nicht allzuviel Neues zu berichten. Dennoch – zumindest für mich – ist folgendes sehr interessant:
Jeder, der mindestens 2 Rechner im Haushalt benutzt, kennt dieses Problem wohl. Man möchte Daten nicht nur austauschen, sondern möglichst zentral an einem Ort, für alle angeschlossenen Geräte zur Verfügung stellen. Legt man nur Wert darauf, dass die Files in einem Windows Share liegen, kommt man wohl mit einem NAS (Network Attached Storage) aus, welches nur diesen Sinn erfüllt – möchte man aber Services hosten, die zum Beispiel die Musiksammlung an das Smartphone streamen kann, dann braucht man einen Linux-Heimserver.
Diese Rolle übernahm bisher eine Kiste, die ich aus uralter – so fühlte es sich an – Hardware zusammengebastelt habe. Hier fanden ein Intel Pentium 4 Prozessor mit 2.4 GHz, 1 GB RAM und 2 SATA Festplatten mit je 80 GB Speicherplatz ihren Einsatz. Das Netzteil mit 400W Leistung, tat hier sein Bestes. Natürlich hing ich zu Beginn des Einsatzes einen Stromzähler an zwischen Server und Steckdose, um das Ganze dort einmal ein wenig im Auge behalten zu können. Eine gute Idee wie sich herausstellte, denn nach knapp 3 Monaten Dauerbetrieb, stellte sich schon eine recht hohe Summe von über 60 Euro auf der Uhr dar – die ein Abschalten des Servers mit sich zog. Nein, das sehe ich nicht ein. Für 60 Euro miete ich doch einen VServer irgendwo in Deutschland, für ein ganzes Jahr. Natürlich, vergleichen kann man das nicht.
Da ich auch gerne weiterhin auch physische Kontrolle über meine Daten behalten will, stellte sich nur eine Alternative zur Wahl, einen Server weiterhin im Betrieb zu haben. Die Verwendung von Low-Power Hardware. Und hier gibt es derzeit, meines Erachtens nichts besseres, als die günstigen Mini- ITX Boards, die heutzutage mit der stromsparenden Intel Atom Plattform ausgeliefert werden. Und hier kommen wir an den Kauf diesen Monats: Ein Intel D525MW.
Das Mainboard kommt, wie der Name schon sagt, mit einem Intel Atom D525 Dualcore Prozessor, der mit 2x 1,8 GHz taktet. Dieser ist passiv gekühlt und bietet somit auch mehr Ruhe, als das startende Flugzeug, das derzeit in meinem Flur parkt.
In der nächsten Zeit, wird dann wohl noch ein bisschen Arbeitsspeicher (DDR3) fällig werden, um den neuen Rechenknecht, in das Gespann aufnehmen zu können.
Habt ihr schon einen schönen Namen für das neue Mitglied parat?
neueste Kommentare